Eurosatory – Rheinmetall zeigt 6×6-Variante des Caracal

Waldemar Geiger

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall zeigt auf der Eurosatory in Paris erstmals den Caracal 6×6, der in enger Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz und Magna International entwickelt wurde und die strategische Verlegefähigkeit, hohe Nutzlast und maximale Missionsflexibilität in einem System vereinen soll.

Die Rheinmetall zufolge auf dem bewährten W464-Fahrgestell aufbauende Plattform wurde um eine dritte Achse sowie ein modulares Pritschen-Konzept erweitert, welches Nutzlasten mit einem Gewicht von bis zu 3,2 Tonnen aufnehmen kann. Diese Nutzlastkapazität erlaubt es dem Fahrzeug, eine umfangreiche Missionsausstattung und Wirkmittel aufzunehmen.

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Die modulare Pritschenarchitektur soll nach Angaben des Herstellers abhängig von operativen Anforderungen die schnelle Integration verschiedener Einsatzmodule und Nutzlasten ermöglichen. „Das modulare Konzept ermöglicht die schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsatzszenarien – von Luftlandoperationen und Aufklärungsaufträgen über Feuerunterstützung und c-UAS-Missionen bis zu hin zu Spezialkräfte- und Logistikoperationen“, beschreibt Rheinmetall die Vorzüge des Konzeptes.

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Ein weiterer Vorteil des Caracal 6×6 ist die große logistische Gleichheit sowie viele Gemeinsamkeiten bei der Ausbildung mit dem Caracal 4×4, welcher in die niederländischen sowie deutschen Streitkräfte – hier als Luftlandeplattform – eingeführt werden soll.

Rheinmetall verweist darauf, dass Deutschland mit dem bestehenden Rahmenvertrag über verschiedene Bestelloptionen verfügt, die bestellte Caracal-Flotte um 6×6-Fahrzeuge in den Varianten Gruppentransportfahrzeug und Materialtransportfahrzeug zu erweitern. „Dies schafft die Grundlage für einen bedarfsgerechten und schrittweisen Ausbau luftbeweglicher Fähigkeiten auf Basis einer bereits eingeführten und bewährten Plattform“, so das Unternehmen.

Waldemar Geiger