Da die Bedrohung von im Krieg befindlichen Streitkräften durch Drohnen sehr unterschiedlich ist, bedarf es auch verschiedener Lösungen für die Drohnenabwehr. Kein System der Welt kann militärische Einrichtungen und Punkte im Hinterland genauso effektiv und effizient vor Einweg-Kampdrohnen der Shahed-Klasse schützen wie den an vorderster Front kämpfenden Infanteristen vor kleinen FPV-Kampfdrohnen. Bei der Beschreibung möglicher Lösungsansätze für die Drohnenabwehr ist es daher entscheidend, die Bedrohung in einem ersten Schritt genau zu definieren. Zudem ist wichtig zu erwähnen, dass die Drohnenabwehr dort beginnt, wo der Schutz vor Drohnen, wie beispielsweise mittels Tarnung oder Schutznetze, aus unterschiedlichsten Gründen versagt oder aus taktischer Notwendigkeit nicht sichergestellt werden kann.
Der im Kampf stehende Infanterist hat, sehr komprimiert und vereinfacht gesagt, zwei wesentliche Aufgaben: Er muss entweder Raum halten oder Raum nehmen. Um diese Aufträge erfolgreich ausführen zu können, muss der Infanterist auf unterschiedliche Bedrohungen reagieren können. Neben der feindlichen Infanterie sieht sich die zu Fuß kämpfende Truppe primär mit feindlichen Panzern im direkten Gefecht konfrontiert. Seit wenigen Jahren steigt zudem die Bedrohung durch feindliche Drohnen, hier vorrangig Aufklärungsdrohnen, die die eigene Position aufklären und feindliche Feuerunterstützung – Artillerie oder Kampfdrohnen – ins Ziel lenken, sowie FPV-Kampfdrohnen, die die eigene Position, nach erfolgreicher Zielsuche direkt angreifen.
Um dieser sich veränderten Bedrohung angemessen begegnen zu können, muss auch der infanteristische „Werkzeugkasten“ sowie die Einsatztaktiken entsprechend angepasst werden. Dabei ist zu bedenken, dass der notwendige Werkzeugkasten bereits vor der Drohnenbedrohung so umfangreich geworden ist, dass dieser schon lange nicht mehr durch einen einzelnen Soldaten mitgeführt werden kann. Üblicherweise wird dieser daher auf der Ebene Zug, mit Ausnahmen auf der Ebene Gruppe oder Trupp, realisiert. So kann sich der einzelne Infanterist, außer er ist zufällig der designierte Panzerfaustträger, nicht gegen einen plötzlich auftretenden Panzerfeind wehren. Die Infanteriegruppe (rund 10 Soldaten) hingen schon, weil diese in der Grundstruktur mindesten einen Soldaten vorsieht, der die Panzerfaust mitführt. Wirklich wirksam wird der Waffenmix jedoch erst auf der taktischen Ebene Zug (rund 30 bis 40 Soldaten), da erst in diesem Verbund die Nötige Anzahl von Wirkmitteln und Fähigkeiten zur Verfügung stehen, um eine Durchhaltefähigkeit sicherzustellen und die Möglichkeit vorhanden ist, Schwerpunkte zu bilden. Bereits hier zeigt sich die Ähnlichkeit zu den Herausforderungen bei der Abwehr von Drohnen
Es wäre utopisch anzunehmen, dass jeder Soldat dazu befähigt werden könnte, eine breite Palette an Drohnenbedrohungen alleine abwehren zu können und gleichzeitig in der Lage wäre, seinem infanteristischen Primärauftrag nachkommen zu können. Die effektive infanteristische Drohnenabwehr muss daher zwangsläufig auf einer höheren Ebene als dem Einzelschützen organisiert werden, auch wenn dieser zwingend einen Beitrag leisten muss. Der Beitrag skizziert einen möglichen Ansatz.
Abwehr von Aufklärungsdrohnen
Die beiden genannten Drohnenkategorien erfüllen unterschiedliche Einsatzzwecke und werden dementsprechend taktisch unterschiedlich eingesetzt. Aufklärungsdrohnen sind aufgrund der im System vorhandenen leistungsfähigen Optiken und Optroniken in der Lage, Ziele aus einer Entfernung aufzuklären. Je nach Ausprägung des Systems und der Sensorik können dies mehrere hundert Meter oder mehrere Kilometer sein. Dementsprechend halten diese Drohnen auch Abstand, was Aufklärung und Bekämpfung mit tragbaren Systemen erschwert oder sogar unmöglich macht. Dies gilt in ähnlicher Weise für zahlreiche Bomberdrohnen, die ebenfalls Abstand zum Ziel halten.
Die Herausforderung bei der Abwehr solcher Drohnen beginnt daher bereits mit der Aufklärung der Systeme. Solche Aufklärungsdrohnen können nur wenige Kilogramm oder noch weniger (beispielsweise die DJI Mavic 3 Pro) wiegen und sind für die menschlichen Sinne auf eine Entfernung von ein bis vier Kilometern nicht oder nur sehr schwer wahrnehmbar. Hier bedarf es also einer technischen Unterstützung, um diese Systeme aufklären zu können. Solche Lösungen, unabhängig davon, ob sie luft- oder bodengestützt sind und losgelöst davon welche Sensorik – Radar, Optronik oder Peiler – sie nutzen, werden ein Gewicht, inklusive einer durchhaltefähigen Energieversorgung, von mindestens 10 bis 20 Kilogramm aufweisen. Dieses zusätzliche Gewicht, allein für die Sensorik, kann weder durch den Einzelschützen noch durch die Gruppe mitgeführt werden. Zudem müssen diese Systeme so aufgestellt werden, dass sie den abzutastenden Bereich ideal erfassen können, was zuweilen eine erhöhte Stellung seitens einzelner Systemkomponenten erfordert. Kleinere Detektionssysteme wiederum weisen eine deutlich eingeschränkte Reichweite auf und können insbesondere im urbanen Raum Reichweiten von nur wenigen Hundert Metern aufweisen, was die Reaktionsfähigkeit der Drohnenabwehr stark herabsetzt.

Die umfangreiche Abwehr von Aufklärungsdrohnen kann also erst beginnend ab der Zugebene, je nach Ausprägung vielleicht sogar erst ab der Kompanieebene effektiv organisiert werden.
Neben der Sensorik muss schließlich auch die Wirkkomponente, beispielsweise eine Bewaffnung mit Drohnenabwehr-Flugkörpern oder Abfangdrohnen, mitgeführt werden. Je nach Menge kommt hier ein zusätzliches Gewicht von mehreren zehn Kilogramm hinzu.
In Summe wird eine effektive Fähigkeit zur Abwehr von kleinen Aufklärungsdrohnen wie beispielsweise der russischen Orlan unterhalb von 100 kg Gewicht für das „Gesamtsystem“ nur schwer realisiert werden können. Dies mag für den Leser eine ungewöhnliche Sichtweise sein, für den Infanteristen ist Gewicht hingegen die universale Maßeinheit schlechthin. Schon den Legionären des alten Roms wird nachgesagt, dass diese eine Faustregel verfolgt haben, wonach jeder Legionär dauerhaft mit 25 kg Ausrüstung 25 Kilometer am Tag marschieren konnte. Auch für die heutige Infanterie hat sich an der Formel wenig geändert. Jegliche Erhöhung der Belastung führt zwangsläufig zu einer reduzierten Einsatzfähigkeit. Gleichzeitig muss mitbedacht werden, dass jedes zusätzliche Gramm für Drohnenabwehr in Konkurrenz steht zu Verpflegung, Panzerabwehrfähigkeit, persönlichem Schutz, Wechselbekleidung, persönlicher Bewaffnung, eigenen Drohnen, und so weiter. Die Abstützung auf „Lastenesel“, unabhängig davon, ob diese tierischer Natur sind oder anhand von unbemannten Bodensystemen (UGV) abgebildet werden, kann der Infanterie insbesondere im Rahmen von offensiven Operationen einige Last abnehmen. Gleichwohl muss auch hier die Versorgung und Mobilität mitgedacht werden. Wenn die Infanterie marschiert oder angreift, tut sie dies über Stock und Stein. Damit sind sowohl Gewässerhindernisse gemeint, genauso wie Stockwerke oder Hausdurchbrüche im Orts- und Häuserkampf. Sowohl Mulis als auch UGV können hier nicht überall mithalten.
Abwehr von FPV-Kampfdrohnen
Anders sieht die Thematik bei FPV-Kampfdrohnen aus. Diese müssen direkten „Kontakt“ mit dem Ziel „aufnehmen“, um die gewünschte Wirkung entfalten zu können. Dadurch können sich diese Systeme auch nicht dem Feuer infanteristischer Waffen entziehen. Bereits ein Treffer aus dem Sturmgewehr an einer kritischen Komponente reicht aus, um den Drohnenanflug abrupt zu stoppen. Die optische und akustische Signatur der Drohnen im Nahbereich erleichtert zudem die Aufklärung der Drohne durch menschliche Sinne.
Die erste Herausforderung liegt bei FPV-Drohnen eher in dem rechtzeitigen Bemerken und Treffen der sich bewegenden Ziele durch Einzelschützen unter Gefechtsbedingungen, wozu neben Lärm, Stress und Erschöpfung auch Ablenkung durch andere Tätigkeiten, wie beispielsweise die Bekämpfung von anderen Zielen, zählt.
Die zweite Herausforderung liegt in der Quantität dieser Bedrohung. Anders als bei Aufklärungsdrohnen, von denen der Feind schon aufgrund der deutlich höheren Stückkosten nur wenige Systeme in einem entsprechenden Raum dauerhaft einsetzen kann, könnte sich die FPV-Bedrohung im Schwerpunkt des Gefechtes im Verantwortungsbereich eines Infanteriezuges im Extremfall an einem Kampftag zukünftig durchaus auf eine hohe zweistellige oder eine niedrige dreistellige Zahl summieren.
Die dritte Herausforderung ist räumlich begründet. Je nach Auftrag und Lage kann sich ein Verantwortungsbereich eines Infanteriezuges auf mehrere hundert Meter ausdehnen. Hindernisse, wie Bäume oder Gebäude, führen zudem dazu, dass die Wirkungsbereiche einzelner Schützen eingeschränkt werden. Nicht jede Drohne kann daher durch jeden Soldaten im Zug bekämpft werden, selbst wenn die Drohne theoretisch innerhalb der Reichweite der Handwaffe des Soldaten fliegt und der Soldat in der Lage wäre, die Drohne zu treffen.
Die Lösung dieses Gesamtproblems erfordert daher einen mehrschichtigen Ansatz, der sowohl Präzision als auch Masse berücksichtigt. Wo der Einzelschütze überfordert ist, hilft die Kampfgemeinschaft. Die Rolle der Masse ist hier sowohl für die Aufklärung der Drohne und Alarmierung des Zuges als auch für die Bekämpfung der Drohe von entscheidender Bedeutung.
Erste Schicht
Die erste Schicht der infanteristischen Drohnenabwehr von FPV-Drohnen auf Distanzen von rund 200 bis 300 Meter kann mittels der Ausrüstung von Sturmgewehren mit dafür vorgesehenen Feuerleitoptiken abgebildet werden. Pro Infanteriegruppe könnten beispielsweise ein oder zwei Schützen mit einem entsprechenden System ausgestattet werden, welches auch gegen Bodenziele eingesetzt werden kann. Diese Schützen hätte dann die Aufgabe, Drohnen so früh wie möglich abzuwehren. Überlappende Wirkungsbereiche der jeweiligen Drohnenabwehrschützen der einzelnen Gruppen können zudem die Wahrscheinlichkeit des Abwehrerfolges vergrößern.

Insbesondere sich tief annähernde Drohnen, die nicht auf Distanzen von 200 bis 300 Meter aufgeklärt und bekämpft werden können, sowie sich aus bestimmten Winkeln schnell anfliegende Drohnen, deren Fluggeschwindigkeiten einen Vorhalt erfordern, der außerhalb des Aufnahe-/Darstellungsbereiches der Feuerleitoptik liegt, erfordern jedoch zusätzliche Schutzschichten.
Zweite Schicht
Es wird zu Situationen kommen, die Drohnenabwehrfähigkeiten jenseits der ersten Schicht erfordern, etwa durch eine geschickte und gedeckte Annäherung, einen FPV-Drohnenhinterhalt, oder eine Übersättigung der ersten Schicht durch Masse. Zudem können designierte Drohnenabwehrschützen ausfallen oder die Abwehr durch technische oder menschliche Fehler nicht gelingen. Hier muss dann auf Trupp- oder sogar Einzelschützenebene gehandelt werden, um diese Drohnen im Rahmen der Selbstverteidigung abzuwehren.
Erfahrungen aus der Ukraine zeigen, dass Sturmgewehre dazu nur bedingt geeignet sind. Die Wahrscheinlichkeit die Drohnen in der Stresssituation im Nahkampf selbst unterhalb der 100 m zielgenau zu treffen ist nicht hoch genug, um eine effektive Selbstverteidigung gegen Drohnen sicherzustellen.
Die Steigerung der Abwehrwahrscheinlichkeit kann jedoch durch Nutzung von in einer Patrone geladenen Mehrfachgeschossen gesteigert werden. Im Ukrainekrieg wird dies durch beide Kriegsparteien hauptsächlich mittels des Schrotflinteneinsatzes erreicht.

Schrotflinten mit entsprechend auf die Drohnenabwehr abgestimmter Munition sind in der Lage, Drohen auf eine Entfernung von bis zu 50 Metern effektiv zu bekämpfen. Der Schrotflinteneinsatz erfordert jedoch eine zusätzliche Ausbildung. Zudem muss die Waffe als Zweitwaffe mitgeführt werden, was ein zusätzliches Gewicht von etwa fünf Kilogramm bedeutet. Im Angriff kann daher aus den bereits im Text beschriebenen Gründen nicht jeder Soldat der Gruppe mit einer solchen Waffe ausgestattet werden. In der Verteidigung hingegen, könnte bei entsprechender Verfügbarkeit jede Stellung mit einer Schrotflinte versehen werden. Darüber hinaus ist das effektive Bekämpfungsfenster der Schrotflinte in vielen taktischen Situationen nur wenige Meter breit. Denn unmittelbar vor einem Soldaten abgeschossene FPV-Kampfdrohnen lösen sich nicht in Luft auf und können daher immer noch eine Gefährdung darstellen, wenn sie selbst kurz vor dem Ziel detonieren.
Relativ neu ist hingegen die Möglichkeit, speziell für die Drohnenabwehr konzipierte Drohnenabwehrmunition aus Sturmgewehren verschießen zu können. Solche Patronen verfügen über ein Mehrfachprojektil-Design. Nach dem Verlassen der Mündung werden mehrere Subprojektile freigesetzt, die mit leichter Streuung entlang der Schussachse ihren Flug fortsetzen. Mit diesem Ansatz besteht die Möglichkeit, das Wirkprinzip einer Schrotflinte mit einem Sturmgewehr nachzuahmen, gleichwohl mit einer deutlich geringeren Anzahl an Projektilen pro Patrone.

Die Subprojektile einer solchen Patrone im Kaliber 5,56 x 45 mm haben genügend Energie, um Kopterdrohnen auf Distanzen von bis zu 75 m kritisch beschädigen zu können. Subprojektile aus Patronen des Kalibers 7,62 mm x 51 mm haben sogar genug Energie, um bis zu 150 m effektiv wirken zu können. Bei diesen Entfernungsangaben handelt es sich jedoch ausschließlich um physikalische Wirkreichweiten, keine taktischen!
Die Nutzung solcher Patronen dürfte die Trefferwahrscheinlichkeit gegen anfliegende FPV-Drohnen durch Einzelschützen mittels schneller Einzelfeuer signifikant steigern. Die Trefferwahrscheinlichkeit dürfte sich noch weiter erhöhen, wenn der Bekämpfungsvorgang nicht nur durch einen einzelnen Schützen, sondern abhängig von der Dislozierung der Gruppe bzw. des Zuges durch mehrere Soldaten vorgenommen wird. Diese Feuerzusammenfassung würde rein rechnerisch sogar in einzelnen taktischen Situationen die Leistungsfähigkeit der Flinte übertreffen, wenn ein Flintenschütze pro Gruppe angenommen wird. Gleichwohl ist dies eine rein mathematische Aussage, die effektive taktische Reichweite solcher Geschosse dürfte eher im Bereich 20 bis 50 m liegen als bei 75 m. In Gefecht dürfte es nur wenige taktische Situationen geben, die eine Konzentration von mehr als einer Handvoll Soldaten in einem solchen Raum begründen würden.
Dennoch muss erprobt werden, wie und ob solche Munition sinnvoll in die Kampfbeladung des Infanteristen integriert werden kann. So wäre es beispielsweise möglich, Drohnenabwehrpatronen in einer spezifischen Reihenfolge aufzumunitionieren – bspw. jede dritte oder fünfte Patrone im Magazin bzw. die letzten fünf oder zehn Patronen. So könnte jeder Schütze bei Drohnengefahr mit dem bereits in der Waffe befindlichen Magazin im schnellen Einzelfeuer oder im Dauerfeuermodus die angreifende Drohne beschießen. Denkbar wäre aber auch die Mitführung ganzer Magazine mit solchen Patronen. Sobald die Drohnengefahr erkannt oder gemeldet wird, kann dann das entsprechende „Drohnenabwehrmagazin“ in die Waffe geladen und so die „Bereitschaft zur Drohnenabwehr“ im Nahbereich hergestellt werden. Dies kann als Notfalldrill erfolgen, oder es wird ein Soldat, welcher gleichzeitig auch die Rolle des Luftraumspähers übernimmt mit dem geladenen Magazin zur Sicherung abgestellt, um Tätigkeiten, wie einen technischen Halt, das Schanzen usw. abzusichern.
Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in dem Umstand, dass die Primärbewaffnung des Soldaten genutzt werden kann. Es entfällt somit zusätzlicher Ausbildungsaufwand, auch wenn das Bekämpfen von Drohnen separat geübt werden muss. Auch die Belastung für die Logistikkette wird reduziert. Für das Gewicht einer Schrottflinte samt Munition können rund fünf bis sechs solcher „Drohnenabwehrmagazine“ mitgeführt werden.
Zusammenfassung
Die Drohnenbedrohung ist vielseitig und vielschichtig, entsprechend muss auch die Abwehr vielseitig und vielschichtig organisiert werden. Infanteristisch lässt sich diese Vielschichtigkeit, mit Ausnahme von FPV-Wirkmittelträgerdrohnen, frühstens ab der Zugebene sinnvoll abbilden, ohne dass zu große Nachteile für die sonstige Auftragserfüllung in Kauf genommen werden müssen. Zudem muss jedem bewusst sein, dass viel Denk- und Erprobungsarbeit unternommen werden muss, um den richtigen Mix an Mitteln sowie die notwendigen Taktikanpassungen so auszutarieren, dass eine effektive und effiziente infanteristische Drohnenabwehr bis auf die untersten taktischen Ebenen implementiert werden kann. Darüber hinaus wird man sich verinnerlichen müssen, dass die Bedrohung durch Drohnen mit solchen Ansätzen nur vermindert, nicht jedoch gänzlich ausgeschlossen werden kann, genauso wie es sich beispielsweise mit der Panzerbedrohung verhält. Zudem gilt der Grundsatz: Viel hilft viel!
Waldemar Geiger und Kristóf Nagy


















