KNDS erweitert Produktion des Leopard 2 mit neuem Werk in Litauen

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Im litauischen Kaunas wird ein Montagewerk für die Fertigung von bis zu 41 Kampfpanzern Leopard 2 A8 entstehen. Ein entsprechender Vertrag wurde zwischen dem litauischen Verteidigungsministerium und dem Hersteller des Leopard 2, KNDS Deutschland, unterzeichnet. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung weiter ausführt, wird Lithuania Defense Servives (LDS) – ein Joint Venture von KNDS Deutschland und Rheinmetall Landsysteme – dafür von KNDS unterbeauftragt.

Zudem wurde ein Abkommen unterzeichnet, dass die Verfügbarkeitsgewährleistung des Leopard 2 A8 sicherstellt, wie es in der Mitteilung heißt. Das umfasse sowohl die Ausbildung von Fachpersonal für die Fertigung, als auch für Instandsetzungsarbeiten sowie den logistischen Support der Systeme über einen Zeitraum von fünf Jahren nach der Auslieferung des ersten Systems.

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Vorausgegangen war die Entscheidung Litauens im Dezember 2024, im Rahmen des Common Procurement Agreements (CPA) 44 Kampfpanzer Leopard 2 A8 zu beschaffen. Litauen war das erste Land, das dem Beschaffungsprojekt CPA beigetreten ist. Die Leopard 2 A8 werden den Angaben zufolge zwischen 2028 und 2030 an die litauische Armee übergeben.

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„Der Vertrag ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir in der Lage sind, schnell und unkompliziert die Fertigung unserer Produkte, den Herausforderungen Europas in dieser Zeit anzupassen“, so Ralf Ketzel, CEO von KNDS Deutschland. Das Projekt stehe für die enge Kooperation Europas im Bereich der Landsysteme, da der Vertrag über die Leopard-Lieferungen über den von der Bundesregierung und dem deutschen Beschaffungsamt geschaffenen Rahmenvertrag zustande gekommen sei.
lah