Frankreich stellt neue Atomrakete in Dienst

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Das französische Verteidigungsministerium hat am vergangenen Freitag die neueste Version der strategischen ballistischen Atomrakete mit der Bezeichnung M51.3 in den operationellen Dienst gestellt. Wie das Ministerium in einer Mitteilung schreibt, handelt es sich um die dritte Version, der von U-Booten eingesetzten strategischen Rakete M51.

Die Flugkörper sollen den Angaben zufolge auf den vier atomgetriebenen strategischen Unterseebooten der „Le Triomphant“-Klasse eingesetzt werden. Wie es weiter heißt, verfügen die M51.3 über neue nukleare Gefechtsköpfe mit der Bezeichnung TNO-2. Diese seien leistungsfähiger in Bezug auf Reichweite, Präzision und Durchschlagskraft. Laut Ministerium sichern sie die Glaubwürdigkeit der Abschreckung angesichts der Entwicklung der gegnerischen Raketenabwehrsysteme.

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Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, hat die französische Rüstungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement, Generaldirektion für Rüstung) der ArianeGroup, dem Entwickler der Rakete, bereits im August 2025 den Auftrag zur Entwicklung und Produktion einer vierten Version M51.4 erteilt, hartpunkt berichtete.

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Die Indienststellung markiere einen wichtigen Meilenstein in der Modernisierung der maritimen Komponente der französischen nuklearen Abschreckung, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Die Reichweite der mehr als 50 Tonnen schweren M51 wird auf etwa 8.000 km geschätzt. Jede Rakete kann mehrere Sprengköpfe tragen. Bei der 2010 in Dienst gestellten M51 handelt es sich um die fünfte Generation ballistischer Raketen der französischen Streitkräfte.
lah