Die französische Rüstungsbeschaffungsbehörde hat ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt.
Dank ihrer höheren Leistung in Bezug auf Reichweite, Präzision und die Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, werde die M51.4 die Glaubwürdigkeit der Abschreckung von See gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten können, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. ArianeGroup ist der industrielle Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen nuklearen Abschreckungsstreitmacht.
Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, hatte die DGA bereits am 28. August ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt.
„Diese Auftragserteilung erfolgt, während ArianeGroup derzeit die Inbetriebnahme der bisher jüngsten Ausführung der M51-Rakete, nämlich der M51.3, vorbereitet und die Produktionsrate im Einklang mit dem vereinbarten Zeitplan hochfährt“, wird Vincent Pery, Leiter für Verteidigungsprogramme bei ArianeGroup, zitiert.
Der Auftrag umfasst zunächst die Entwicklung der M51.4 und anschließend auch ihre Fertigung, was ArianeGroup und Hunderten ihrer Partnerunternehmen eine durchgängige Aktivität für die kommenden Jahre sichert. Darüber sorge dieses wichtige Programm mit der Einführung innovativer Vorgehensweisen (technisch, methodologisch, fachlich usw.) für die Erreichung ehrgeiziger technischer und wirtschaftlicher Ziele.
ArianeGroup ist den Angaben zufolge seit 2000 industrieller Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen Streitkräfte. In dieser Rolle sei ArianeGroup an allen Etappen des Programmlebenszyklus beteiligt: Vorstudien, Fertigung, Betrieb und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bis hin zur Außerbetriebnahme der Systeme am Ende der Nutzungsdauer.
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