Raytheon soll für fast 23 Milliarden US-Dollar neue Tomahawks liefern

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Der zu RTX gehörende US-Rüstungskonzern Raytheon hat nach eigenen Angaben einen Auftrag zur Produktion von Tomahawk-Marschflugkörpern für die U.S. Navy im Wert von 22,9 Milliarden US-Dollar erhalten. Der Vertrag sei Teil des „Arsenal of Freedom“-Programms des Kriegsministeriums erhalten, schreibt das Unternehmen. Raytheon will die Produktion der Waffen über einen Zeitraum von mehreren Jahren drastisch beschleunigen, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Der Auftrag folge auf die Vereinbarungen zwischen Raytheon und dem Kriegsministerium und unterstütze den jährlichen Produktionsausbau auf mehr als 1.000 Tomahawk-Marschflugkörper sowie die damit verbundene Unterstützung, wodurch eine stabile, vorhersehbare Versorgung der Marine und ihrer Verbündeten sichergestellt werde.

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Nach Aussage von Raytheon-Präsident Phil Jasper will sein Unternehmen erhebliche Investitionen in die Belegschaft, Technologie, Lieferkette und Anlagen tätigen, um die Produktionskapazität drastisch zu steigern und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit diesem Auftrag werde RTX seine Kapazitäten ausbauen und eng mit Hunderten von kleinen und mittelständischen Zulieferern im ganzen Land zusammenarbeiten, um die Produktion rasch zu steigern und den langfristigen Bedarf zu decken. RTX hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren massiv investiert, um die Produktion von Tomahawk-Raketen und anderer kritischer Munition hochzufahren, und hat im ersten Halbjahr 2026 dreimal so viele Tomahawk-Flugkörper ausgeliefert wie im ersten Halbjahr 2025.

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Tomahawk-Marschflugkörper gehören laut Raytheon weiterhin zu den bewährtesten und vielseitigsten Langstrecken-Angriffsmitteln des US-Militärs. Mit einer jahrzehntelangen Erfolgsbilanz im Einsatz biete Tomahawk den militärischen Führungskräften zuverlässige, flexible Optionen gegen Hochwertziele von einer Vielzahl von Abschussplattformen aus, schreibt das Unternehmen. Auch die Bundeswehr soll Tomahawks erhalten. Darauf haben sich die deutsche und amerikanische Regierung vor wenigen Wochen geeinigt.
lah