DSEI – Rheinmetalls neues Schiffsschutzsystem MASS nova täuscht mittels Drohnen eine 3D-Radar-Signatur vor

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Das von Rheinmetall entwickelte Schiffsschutzsystem Multi Ammunition Softkill System (MASS) gehört bereits seit vielen Jahren zu der Ausstattung zahlreicher Seestreitkräfte, die damit ihre Schiffe und Boote vor Angriffen mit Anti-Schiffs-Flugkörpern oder Laser-gelenkten Waffen abschirmen. Auf der vom 9. bis 12. September in London stattfindenden Fachmesse DSEI 2025 präsentiert Rheinmetall erstmals die nächste Generation dieses Täuschkörpersystems, das MASS nova.

MASS nova zeichnet sich laut Hersteller durch einen neu entwickelten Werfer mit variabler Fächerung und höherer Kapazität für die 81mm-Omni-Trap-Munitionen aus. So kann der Werfer einer Mitteilung des Unternehmens zufolge 40+4 Täuschkörper schneller verschießen als die Vorgängerversion.

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Neben dem „MASS nova“-Werfer hat Rheinmetall auch eine neue Täuschkörpertechnologie entwickelt. So stößt MASS nova laut Mitteilung aus der 81mm-Munition einen Drohnenschwarm aus, den 3DDS (3D Decoy Swarm). Die Drohnen agieren als Schwarm und erzeugen eine 3-dimensionale Radar-Signatur, die aus Sicht selbst zukünftiger Bedrohungen nicht diskriminierbar sein wird. Der Schwarm könne sich unabhängig vom Wind vom Schiff mit schiffsähnlichen Manövern separieren.

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Der neu entwickelte „MASS nova“-Werfer sei sowohl in der Lage, Drohnenschwärme, als auch neue, längere 81mm-Munitionen mit größerer Wirkmasse einzusetzen. So lassen sich den Angaben zufolge größere Nutzlasten, verschiedene Payload-Mischungen oder auch größere Reichweiten realisieren. Die variable Fächerung ermögliche ein dichtes Screening auf verschiedenen Distanzen sowie eine präzisere Platzierung der Gegenmaßnahme.

Wie Rheinmetall schreibt, lässt sich MASS nova auf Schiffstypen jeglicher Größe installieren. Es könne mit geringem Aufwand in bestehende Führungs- und Waffeneinsatzsysteme integriert oder als Stand-alone-System betrieben werden.
lah