Saab soll MSHORAD-Systeme für die Tschechische Republik liefern

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Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat vom Verteidigungs- und Militärministerium der Tschechischen Republik einen Auftrag für seine mobile Flugabwehrlösung für den Nahbereich (MSHORAD) im Volumen von 1,8 Milliarden SEK (umgerechnet rund 160 Millionen Euro) erhalten. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, sollen die Lieferungen zwischen 2028 und 2030 erfolgen.

Der Auftrag umfasst den Angaben zufolge mobile Feuereinheiten von Saab auf Basis des Raketensystems RBS 70 NG sowie Flugkörper des Typs Bolide. Saab werde die MSHORAD-Lösung in das Fahrzeug MARS S-330 integrieren, das vom tschechischen Unternehmen SVOS hergestellt wird. Nach Angaben des tschechischen Verteidigungsministeriums geht es um die Ausstattung von 24 MARS-Fahrzeugen. Nutzer wird werde 25. Flugabwehrraketenregiment sein.

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Teil des Vertrags sei auch die Beschaffung von weiteren 8 Stück tragbarer Systeme RBS 70 NG sowie die Lieferung von 80 „RBS 70“-Raketen sowie unter anderem Ausbildungsmittel und -geräte, Ersatzteile, Geräte für Wartung und Reparatur, Personalschulungen usw. Die Flugabwehrsoldaten des Regiments verfügen laut Ministerium derzeit über insgesamt 16 ältere „RBS 70“-Komplettsysteme und 16 moderne „RBS 70 NG“-Komplettsysteme.

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Die MSHORAD-Lösung umfasst laut Saab-Mitteilung eine Command and Control System, das von einem tschechischen Partner zusammen mit Saab geliefert wird, sowie eine Radarlösung eines Drittanbieters, die bereits bei den tschechischen Streitkräften im Einsatz ist.

„Wir sind stolz darauf, die tschechischen Streitkräfte, die bereits unser Luftabwehrsystem RBS 70 NG in tragbarer Ausführung einsetzen, weiterhin unterstützen zu können. Mit der MSHORAD-Lösung werden die in der tschechischen Armee eingeführten RBS 70 NG in tragbarer Ausführung ergänzt, wie Görgen Johansson, Leiter des Geschäftsbereichs Dynamics bei Saab, ausführt.
lah