Rheinmetall präsentiert containerisierten Mehrfachwerfer CML für Loitering Munition

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Loitering Munition Systeme (LMS) werden zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Ausstattung von modernen Streitkräften. Auf der Messe Eurosatory 2026 in Paris hat Rheinmetall erstmals einen in einem Standard-Container verbauten Mehrfachwerfer für sein LMS mit der Bezeichnung FV-014 vorgestellt, den Containerized Missile Launcher (CML). Der CML ist Bestandteil des Aufklärungs- und Wirkverbundes von Rheinmetall, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.

Beim CML handele es sich um ein eigenständiges, modulares und vernetztes Waffensystem, das laut Hersteller für einen flexiblen Einsatz auf verschiedenen Plattformen und die schnelle Einsatzbereitschaft konzipiert wurde. Als Basis dient ein 20’-Container, der bis zu 18 Fluggeräte FV-014 aufnehmen kann. Eine integrierte Energieversorgung sowie verschiedene Kommunikationsmodule ermöglichen  laut Rheinmetall den besatzungslosen Einsatz.

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Die geringen Packmaße der FV-014 und eine fortschrittliche Schwarmtechnologie ermöglichen es, dass sich mehrere Fluggeräte in einer Salve starten und von nur einem Bediener gleichzeitig kontrollieren lassen. Die Reichweite der Loitering Munition beträgt bis zu 100 Kilometer, die Einsatzdauer bis zu 70 Minuten.

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Die offene Architektur des Werfers sei darüber hinaus auf die schnelle und einfache Integration anderer Munition ausgerichtet. Zudem lasse  er sich an eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeuge sowie an länderspezifische Führungs- und Leitsysteme anpassen, schreibt Rheinmetall.

Der CML verfügt den Angaben zufolge über ein integriertes Feuerleit- und Kommunikationssystem, welches fernbedienbare Startvorgänge mit mehreren sicheren Kommunikationsoptionen ermöglicht. Hierdurch lasse sich der Personalbedarf minimieren und die Automatisierung verbessern. Über die Battlesuite Interface Collection könne der CML darüber hinaus einfach in bestehende Führungs-, Aufklärungs- und Wirksysteme integriert werden.

Dank der digitalen Battlesuite-Architektur von Rheinmetall kann der CML den Angaben zufolge mit einer Vielzahl digitaler Anwendungen verbunden werden. Dazu gehören Lösungen für die taktische Einsatzplanung, autonome UxV-Steuerung, KI-gestützte Ziel- und Objektklassifikation, Multi-Mode-Tracking, Line-of-Sight-Tracking sowie Counter-UAS-Anwendungen – von Rheinmetall und Partnern.

Ausgestattet mit einem Batteriesystem und einem Ruhemodus lässt sich der CML über einen längeren Zeitraum autonom und als eigenständige Lösung betreiben. Ein optionaler Generator kann die Betriebszeit weiter verlängern, wie Rheinmetall schreibt. Das standardisierte Containerformat mache den CML mit zivilen und militärischen Transportsystemen kompatibel, einschließlich Schiffen, Zügen und LKW. Dies erleichtere Mobilität, verdeckte Operationen und schnellen Einsatz. Der CML lässt sich sowohl Stand-alone als auch von Fahrzeugen, Eisenbahnwaggons oder Schiffen aus nutzen. Bei Bedarf lassen sich den Angaben zufolge auch kleinere Systeme mit geringerer Packgröße realisieren.
lah