Der Rüstungskonzern KNDS und die Kymati GmbH, ein Anbieter von Radarsensoren zur Positionierung, Distanzbestimmung und Objekterkennung, wollen ihre gemeinsame Entwicklung von Radarlösungen vertiefen, indem KNDS strategischer Partner des Münchener Unternehmens wird und 10 Prozent der Firmenanteile übernimmt.
Die Integration unbemannter Ressourcen in das KNDS-Mission-Solution-Portfolio sei eine Kernkompetenz von KNDS als führender Anbieter von System-of-Systems-Lösungen, schreibt KNDS in einer Mitteilung. KNDS-Plattformen können den Angaben zufolge als mobile Start- und Landeplattformen für Drohnen eingesetzt werden, die Lang- und Kurzstreckenmissionen absolvieren. Die präzise Navigation solcher Drohnen in einer Umgebung ohne GPS-Empfang werde durch innovative lokale Radarlösungen von Kymati verbessert, heißt es in der Mitteilung.
KNDS und Kymati haben den Angaben zufolge bereits begonnen, bei verschiedenen Radaranwendungen für die Steuerung von Drohnen und Robotern sowie die Erkennung von Hindernissen und Personen in der Nähe von KNDS-Equipment zusammenzuarbeiten. Weitere Radaranwendungen wurden laut Mitteilung identifiziert und werden derzeit verfolgt.
„Wir freuen uns sehr, strategischer Partner von Kymati zu werden und die Entwicklung der hochinnovativen Radarlösungen des Unternehmens zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit stärkt das KNDS-Ökosystem aus Technologie- und Digitalisierungspartnern“, wird Mathias Noehl, Chief Digitalization Officer der KNDS Group, in der Mitteilung zitiert.
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