Destinus und Diehl Defence wollen bei Luftverteidigung zusammenarbeiten

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Destinus und Diehl Defence haben auf der ILA 2026 in Berlin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um bei der Entwicklung von bodengestützten Luftverteidigungs- und Drohnenabwehr-Systemen in Europa zusammenzuarbeiten. In einem ersten Schritt werde der Interzeptor Destinus Hornet als zusätzlicher Effektor in das Drohnenabwehrsystem GARMR von Diehl Defence integriert und erweitere damit eine mehrschichtige Luftverteidigungsarchitektur um eine neue Abfangflugkörperklasse, schreibt Destinus. Die Vereinbarung ebne zudem den Weg dafür, dass Hornet künftig als sekundäre Effektoroption innerhalb der bodengestützten Luftverteidigungssysteme (GBAD) von IRIS-T zum Einsatz kommen kann, vorbehaltlich einer schrittweisen Validierung und der erforderlichen Genehmigungen.

Hornet wurde laut Hersteller für die Lücke entwickelt, die das heutige Bedrohungsbild prägt: das frontale Abfangen schneller, kostengünstiger Luftziele, darunter jetgetriebene Einweg-Angriffsdrohnen und Gleitbomben – eine Zielklasse, die zwischen klassischen Drohnenabwehr-Effektoren und High-End-Luftverteidigungsflugkörpern angesiedelt ist.

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Der Einsatz hochwertiger Abfangflugkörper sei unter Sättigungsbedingungen nicht skalierbar. Hornet füge eine zweite Effektor-Ebene hinzu, die die Magazinkapazität erweitere und hochwertige Interceptoren andere Ziele einspare.

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Die Integration baut der Mitteilung zufolge auf der modularen Architektur mit Standardschnittstellen von GARMR auf und soll mehrere Effektoren und Einsatzkonzepte innerhalb eines einzigen Führungs- und Kontrollrahmens ermöglichen.
lah