ATOMZA – Nocturne Drones will Drohnen mit Licht „abwehren“

Waldemar Geiger

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Das in Osnabrück ansässige Unternehmen Nocturne Drones GmbH hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich die eigenentwickelte Drohnenabwehrtechnologie ATOMZA (Active Tactical Optical Mitigation for Zone Awareness) getestet, mit dem Drohnen zukünftig mittels Licht abgewehrt werden sollen.

Wie das Unternehmen in einer heutigen Mitteilung schreibt, basiert die sowohl für den zivilen als auch militärischen Einsatz entwickelte ATOMZA-Technologie auf einem innovativen Photonic Tracking Module (PTM), einem automatisierten, LED-basierten Zielverfolgungssystem, das Drohnen aus großer Entfernung erkennen, verfolgen und visualisieren kann.

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Der Hersteller sieht die Technologie insbesondere für die Absicherung sicherheitskritischer Bereiche und zur Absicherung von Veranstaltungen gegen unbefugte Aufnahmen und Spionageaktivitäten geeignet, da Active Tactical Optical Mitigation for Zone Awareness mit dieser Kombination aus Erkennung und sensorischer Störung eine „effektive, nicht-invasive Form der Drohnenabwehr“ bietet.

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Die Idee hinter dem ATOMZA-Ansatz besteht darin Drohnen mittels gezielter, hochintensiver Lichtstrahlen am Nachthimmel sichtbar zu machen, diese zu verfolgen und gegebenenfalls die optischen Sensoren zu stören bzw. vorübergehend blockieren. „Gleichzeitig beeinträchtigt sie die Sicht des Piloten, erschwert die visuelle Navigation und verhindert die Aufzeichnung oder Übertragung von verwertbaren Bilddaten“, schreibt das Unternehmen.

Auf Nachfrage von hartpunkt erklärte Jens Hillenkötter, CEO von Nocturne Drones, dass die Blend-Funktion auch am Tag funktioniert. „Die Kameras der Drohnen werden auch am Tag geblendet und verhindern so Foto/Videoaufnahmen. Bei den Sensoren haben wir bei Helligkeit unterschiedliche Ergebnisse je nach Drohnenmodell“, so Hillenkötter.

Waldemar Geiger