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Zwei neue Aufklärungssatelliten sind im All

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Die Bundeswehr hat ihr weltraumgestütztes SARah-Aufklärungssystem mit dem erfolgreichen Start der beiden noch ausstehenden Reflektor-Satelliten komplettiert. Eine Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX habe die beiden Satelliten am 24. Dezember von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus ins All befördert, schreibt das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw in einer Mitteilung.

Der Start sein ein weiterer Schritt, um der Truppe zukünftig eine verbesserte, weltweite sowie tageszeit- und wetterunabhängige Aufklärungsfähigkeit zu bieten, so das BAAINBw. Das nächste Ziel sei nun der operationelle Vollbetrieb ab September 2024.

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Das SARah-System besteht aus einem Bodensegment, welches mit zwei Bodenstationen verbunden ist, und einem bereits im Juni 2022 in den Orbit beförderten Phased-Array-Satelliten. Die Kombination der beiden Satelliten-Technologien ermöglicht laut BAAINBw die Lieferung umfangreicher Aufklärungsergebnisse und unterstütze so auch bei der Krisenfrüherkennung und Krisenbewältigung. Bei der Bezeichnung SARah handelt es sich um ein Wortspiel, bestehend aus der Abkürzung für Synthetic Aperture Radar (ein bildgebendes Radarverfahren) und dem angehangenen „ah“.

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Wie aus der Mitteilung hervorgeht, konnte kurz  nach dem Start der erste Kontakt aus dem Bodensegment zu den Satelliten hergestellt werden, womit die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) begonnen habe. Hierbei würden die verschiedenen Systeme der Satelliten hochgefahren und die einzelnen Funktionen überprüft, bevor der neue Raumkörper in seinen endgültigen Orbit gesteuert werde.

Bereits Mitte November wurden die Satelliten den Angaben zufolge mithilfe eines Transportflugzeugs der US Air Force von der Ramstein Air Base nach Kalifornien geliefert. Seit der Ankunft in Vandenberg durchliefen die Satelliten mehrere Prüfungen vor dem Start, die sogenannte Launch-Kampagne.
lah/12/27.12.2024