Boeing und Hensoldt haben auf der Farnborough Airshow ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um die Beteiligung von Hensoldt am deutschen MQ-28 Ghost Bat-Industrieteam von Boeing zu formalisieren. Hensoldt ergänze damit das Team, dem bereits Rheinmetall, Diehl Defence sowie Rohde & Schwarz angehören, schreibt Boeing in einer Mitteilung. Hensoldt unterstütze damit Boeings Angebot eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) für die deutsche Luftwaffe.
Hensoldt wird den Angaben zufolge missionskritische Sensorsysteme, Komponenten des Missionssystems sowie Integrationleistungen bereitstellen. Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Instandhaltung und In-Service-Support werde Hensoldt – vorbehaltlich einer Auswahlentscheidung der Bundeswehr – dazu beitragen, die Einsatzbereitschaft der MQ-28 Ghost Bat im deutschen Verteidigungsökosystem sicherzustellen, heißt es in der Mitteilung.
„Hensoldts Fachkompetenz in den Bereichen Sensorik und Missionssystemintegration stärkt unser Team entscheidend, um der Luftwaffe eine integrierte, souveräne und in Deutschland verankerte Lösung anzubieten“, sagt Michael Haidinger, Präsident Boeing Deutschland, laut Mitteilung. Das MoU unterstreiche das Engagement des von Boeing geführten Industrieteams, der Luftwaffe MQ-28 Ghost Bat mit integrierten deutschen Schlüsseltechnologien bereitzustellen, heißt es in der Mitteilung.
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