STARK und die Flensburger Shipyard wollen unbemannte Boote in Deutschland fertigen

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Das deutsche Defence-Tech-Unternehmen STARK und die Flensburger Shipyard (FSG) haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Fertigung und Skalierung von STARKs Vanta-Familie unbemannter Überwassersysteme (Unmanned Surface Vessels, USV) am Standort Flensburg unterzeichnet.

Die Partnerschaft verbinde STARKs Erfahrung in der Entwicklung KI-gestützter, autonomer Seesysteme mit der Konstruktions- und Fertigungskapazität einer der traditionsreichsten deutschen Werften, schreibt STARK in einer Mitteilung.

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Die Absichtserklärung markiert den Angaben zufolge den Beginn der Zusammenarbeit. STARK und die Flensburger Shipyard wollen in den kommenden Monaten konkrete Schritte zur gemeinsamen Fertigung und industriellen Skalierung der Vanta-USV-Familie festlegen.

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Wie es heißt, gewinnen die Fähigkeiten von USV zunehmend an Bedeutung. Diese unbemannten Boote für die maritime Aufklärung und den Schutz maritimer Infrastruktur sollen durch die Partnerschaft künftig in größerer Stückzahl und mit kürzeren Vorlaufzeiten in Deutschland produziert werden können.

STARK hat erst im August 2026 mit der „Seetaube“ das erste autonome Überwassersystem an die Bundeswehr übergeben. Das System wurde vom Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) in Zusammenarbeit mit dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, dem Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und der Deutschen Marine in Dienst genommen und soll Aufklärungslücken der Marine bei hybriden Bedrohungen im Küstenmeer sowie an kritischer maritimer Infrastruktur schließen.

„Mit dieser Absichtserklärung erweitern wir unser Portfolio um ein Zukunftsfeld, das perfekt zu unserer über 150-jährigen Tradition als Innovationswerft passt“, so Frank Mallon, Managing Director der Flensburger Shipyard. „Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir komplexe Spezialschiffe und Systeme zur strategischen Unterstützung der Marine zuverlässig konstruieren und fertigen können. Mit STARK sichern und bauen wir gezielt technologische Kompetenz im Bereich unbemannter Seesysteme auf unserer Werft aus.“

Die FSG gehört mittlerweile zur Heinrich Rönner Gruppe, die das Unternehmen 2025 nach der Insolvenz übernommen hatte. Zuvor befand sich die Flensburger Werft im Besitz des Investors Lars Windhorst. Die Bremerhavener Heinrich Rönner Gruppe baut auch das erste Los der neuen Fregatten der Klasse 128 für die Deutsche Marine im Unterauftrag für TKMS.
lah