GA-ASI und Kongsberg treiben Integration der Joint Strike Missile in die MQ-9B voran

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Der US-Drohnenspezialist General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) und der norwegische Kongsberg-Konzern haben das „System Requirements Review“ (SRR) sowie das „Preliminary Design Review“ (PDR) für die Integration des Marschflugkörpers Joint Strike Missile (JSM) in das unbemannte Luftfahrzeug MQ-9B von GA-ASI abgeschlossen. Wie es in einer Mitteilung des US-Unternehmens weiter heißt, wird das Integrationsprojekt von beiden Unternehmen gemeinsam finanziert und soll den Kunden der MQ-9B eine Fähigkeit zum weitreichenden Präzisionsschlag zur Verfügung stellen. Beide Meilensteine wurden laut Angaben am 30. Juni im norwegischen Kongsberg erfolgreich abgeschlossen.

Die von GA-ASI entwickelte MQ-9B ist ein unbemanntes Luftfahrtsystem (UAS) und umfasst die Varianten SkyGuardian und SeaGuardian. Kongsberg produziert die JSM, einen Luft-Boden-Flugkörper der fünften Generation mit Stealth-Eigenschaften zur Bekämpfung hochwertiger Ziele.

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„Die Integration der JSM in eine unbemannte Luftplattform wie die MQ-9B schafft eine hochleistungsfähige Fähigkeit für Präzisionsschläge, die sowohl gemeinsam mit bemannten Luftfahrzeugen als auch unabhängig von diesen eingesetzt werden kann. Wir beobachten ein wachsendes Interesse an dieser operativen Fähigkeit im Verteidigungssektor“, so Jens Gjestvang, Senior Vice President Missiles and Aerostructures bei Kongsberg.

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Die MQ-9B wird bereits von der britischen Royal Air Force, den belgischen Streitkräften sowie der japanischen Küstenwache eingesetzt. Darüber hinaus wurde die MQ-9B laut Mitteilung von Kanada, Dänemark, Polen, Deutschland, Katar, Taiwan, Indien sowie der U.S. Air Force zur Unterstützung des Special Operations Command ausgewählt.

Die Bundeswehr hat acht für die Seefernaufklärung und die U-Boot-Jagd vorgesehene Drohnen des Typ MQ-9B SeaGuardian GA-ASI bestellt. Die Drohnen sollen ab 2028 an die Marineflieger ausgeliefert werden.
lah