Neue Korvette der Klasse 130 auf den Namen „Lübeck“ getauft

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Mit der Taufe der fünften Korvette aus dem zweiten Los der Klasse 130 ist heute ein Meilenstein in einem der aktuellen Schiffbauprogramme für die Deutsche Marine erreicht worden, wie Hersteller Rheinmetall Naval Systems schreibt.

Das 89 Meter lange Boot wurde heute am Hamburger Rheinmetall-Standort Blohm+Voss auf den Namen „Lübeck“ getauft. Im Anschluss an die Taufe wird die Lübeck in Hamburg endausgerüstet in Betrieb genommen und durchläuft in der Folge alle notwendigen Funktionsüberprüfungen und Abnahmen in Abstimmung mit den Fachbereichen des öffentlichen Auftraggebers und der Deutschen Marine.

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Tim Wagner, CEO der Rheinmetall-Division Naval Systems, wird mit der Aussage zitiert: „Mit der Taufe der letzten Korvette des 2. Loses haben wir eine wichtige Etappe im Gesamtprojekt erreicht. Unser Blick richtet sich nun auf die kommenden Meilensteine, die mit der Ablieferung der beiden Korvetten Emden und Köln an unseren Kunden ihre Höhepunkte in diesem Jahr erreichen werden.“ 

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Die Taufzeremonie erfolgte laut Mitteilung im Beisein von Vizeadmiral Axel Deertz, Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Jürgen Giefer, Direktor beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.

Die neuen Einheiten sind insbesondere für küstennahe Operationen konzipiert und damit für die Aufklärung und die Seezielbekämpfung vor allem in Nord- und Ostsee geeignet. Die neuen Korvetten werden durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) K130 unter Federführung der Rheinmetall-Division Naval Systems in Zusammenarbeit mit TKMS und German Naval Yards Kiel gefertigt.
lah