Der deutsche Marineschiffbauer TKMS hat Kooperationsvereinbarungen mit der kanadischen Dalhousie University und der University of British Columbia (UBC) zur strategischen Zusammenarbeit bei der Unterstützung des kanadischen U-Boot-Programms unterzeichnet.
Wie TKMS in einer gestrigen Mitteilung schreibt, werden im Rahmen dieser Vereinbarungen beide Universitäten ihre Forschungsstärken in das Canadian Defence and Dual-Use Innovation Ecosystem (CDDE) von TKMS einbringen, eine Kooperationsplattform, die Wissenschaft, Industrie, Regierung und andere Partner zusammenbringen soll, um die maritime Verteidigung und Innovationen im Bereich der dualen Nutzung in Kanada voranzutreiben.
An der Dalhousie University werde die Zusammenarbeit auf dem etablierten Fachwissen in den Bereichen komplexe Meeres- und Arktisumgebungen, fortschrittliche Fertigung sowie Cybersicherheit aufbauen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für studentisches Engagement und angewandte Forschung schaffen.
Die Vereinbarung mit der UBC behandelt den Angaben von TKMS zufolge einen möglichen Rahmen für ein Verteidigungsinnovationszentrum, um gemeinsame Forschungsprojekte zu ermöglichen, akademisches Fachwissen mit den Prioritäten der Industrie in Einklang zu bringen und den Technologietransfer sowie die Kommerzialisierung in Schlüsselbereichen wie maritimen Systemen und KI-gestützten Lösungen zu erleichtern.
Gemeinsam haben sich die Parteien verpflichtet, die Innovationsbasis Kanadas im Verteidigungsbereich zu stärken, inländische Lieferanten und KMU zu unterstützen sowie die qualifizierten Arbeitskräfte auszubilden, die erforderlich sind, um die souveränen U-Boot-Kapazitäten für die kommenden Jahrzehnte aufrechtzuerhalten, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
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