Indien: TKMS startet Vertragsverhandlungen für U-Boot-Projekt

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Der deutsche Werfkonzern TKMS macht bei dem Vorhaben zur Lieferung von neuen U-Booten für die indische Marine Fortschritte: Wie das Unternehmen heute mitteilt, hat es zusammen mit seinem Partner Mazagon Dock Shipbuilders (MDL) die offiziellen Vertragsverhandlungen mit der indischen Beschaffungsbehörde für das Projekt 75(I) begonnen.

Im Rahmen von 75(I) sollen sechs in Deutschland entwickelte U-Boote in Zusammenarbeit mit MDL gebaut werden, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Initiative soll den Angaben zufolge die strategischen und industriellen Beziehungen zwischen Indien und Deutschland vertiefen und das Engagement beider Nationen für technologische Zusammenarbeit und maritime Sicherheit unterstreichen.

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Oliver Burkhard, CEO von TKMS, betont: „Ich bin überzeugt, dass sich Indien zu einem globalen Zentrum für U-Boot-Technologie und -Fertigung entwickeln wird. Unsere Partnerschaft mit MDL basiert auf Vertrauen, Innovation und gemeinsamen Zielen, die weit über einzelne Verträge hinausgehen. Gemeinsam – mit der Unterstützung beider Regierungen – können wir Indien befähigen, Weltklasse-U-Boote für seine Marine und für befreundete Flotten weltweit zu liefern.“

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Dem Vernehmen nach setzt sich auch Verteidigungsminister Boris Pistorius stark für das Vorhaben ein. Im Wettbewerb hatte sich TKMS gegen die spanische Staatswerft Navantia durchgesetzt. Wie es heißt, unter anderem wegen der fortschrittlicheren Technologie beim außenluftunabhängigen Antrieb.

Wie TKMS schreibt, soll im Rahmen von „Make in India“ beim dem U-Boot-Projekt ein Technologietransfer erfolgen sowie die lokale Fertigung vorangetrieben werden.
lah