Schweiz: Rund 350 Millionen Euro für Kleinstdrohnen

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Das Schweizer Bundesamt für Rüstung armasuisse hat Rahmenverträge für die Lieferung von unterschiedlichen Kleinstdrohnen im Gesamtwert von umgerechnet rund 350 Millionen Euro mit zwei deutschen und einem schweizerischen Unternehmen geschlossen. Dies geht aus einer bereits Ende September veröffentlichten Mitteilung der armasuisse auf der europäischen Online-Vergabeplattform TED hervor.

Wie es in der Mitteilung heißt, haben die drei Rahmenvereinbarungen jeweils einen Gesamtwert von 108,1 Millionen Schweizer Franken, was umgerechnet rund 117 Millionen Euro entspricht. Die Vertragsdauer der Rahmenverträge ist jeweils für den Zeitraum vom 1.1.2026 bis 31.12.2036 ausgelegt.

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Vertragspartner sind die zwei deutschen Unternehmen Dronesperhour GmbH und die Dronivo GmbH sowie die auf Bauwesen und Landwirtschaftstechnik spezialisierte Fieldwork AG aus der Schweiz, die unter anderem den chinesischen Drohnenhersteller DJI und den deutschen Drohnenbauer Quantum Systems als Partner auf ihrer Webseite ausweist.

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Details für die Beschaffung von „Mini Unmanned Aerial Systems (MUAS), MUAS-Einzelteile/Baugruppen, ergänzendem Zubehör und Dienstleistungen“ gehen aus der TED-Mitteilung nicht hervor. Anhand der aufgeführten Zuschlagskriterien lässt sich jedoch herauslesen, dass über die Rahmenverträge neben kommerziellen MUAS auch Dual-Use-Drohnen bzw. Behördenversionen kommerzieller Drohnen bezogen werden können.

Waldemar Geiger