Theon erhält Vertrag für Clip-On-Wärmebildgeräte für die Bundeswehr

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Das griechische Unternehmen Theon International Plc und Andres Industries AG haben die Unterzeichnung eines neuen Vertrags über die europäische Beschaffungsagentur OCCAR für die Lieferung der neuen Generation des thermischen Clip-On-Wärmebildgeräte IRIS-C von Theon an Deutschland und Belgien bekanntgegeben. Wie es in einer Mitteilung von Theon heißt, wird Andres die Wartung der Produkte übernehmen. Die beiden Partner hatten sich den Angaben zufolge in einer Ausschreibung gegenüber Wettbewerbern durchgesetzt.

Der Erstauftrag habe ein Volumen von rund 50 Millionen Euro mit einer Option von etwa 150 Millionen Euro und sehe Lieferungen in den Jahren 2026 bis 2027 vor. Theon geht nach eigenen Angaben davon aus, dass alle Optionen ausgeübt werden.

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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im Juni grünes Licht für die Beschaffung von Clip-On-Wärmebildgeräten des Typs IRIS für 49 Millionen Euro gegeben. Wie es damals hieß, sollten insgesamt 4.375 Sätze des Clip-On-Wärmebildgeräts sowie der dazugehörige Initial In-Service Support für die Nutzung in Kombination mit der in die Bundeswehr eingeführten „Nachtsichtbrille, querschnittlich“ (Theon Mikron) beschafft werden. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgte über das „Sondervermögen Bundeswehr“.

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Seit seiner Markteinführung verzeichne IRIS-C weltweit eine starke Nachfrage, schreibt Theon.  Das Unternehmen hat mehr als 200.000 NVGs (Monokulare und Binokulare) verkauft, und IRIS-C biete eine bedeutende Aufwertung, indem es den Armeen, die es einsetzen, fusionierte Bilder, digitale Funktionen und Interkonnektivität bietet. Wichtig sei, dass das Wärmebild-Aufsteckmodul zusätzlich zu den marktführenden Produkten von Theon an alle Nachtsichtgeräte angebracht werden könne.
lah