Indien: Chancen für TKMS auf U-Boot-Auftrag offenbar hoch

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In Indien verdichten sich die Informationen, wonach der deutsche Marineschiffbauer TKMS zusammen mit seinem lokalen Partner mit der Lieferung von sechs U-Booten der Klasse HDW 214 beauftragt werden könnte. So schreibt die Zeitung „The Times of India“ in dieser Woche, dass das Verteidigungsministerium und das staatseigene Unternehmen Mazagaon Dockyards Limited (MDL) die Freigabe erhalten haben, um die Vertragsverhandlungen mit TKMS zu beginnen. Dem Artikel zufolge könnten diese womöglich noch im August beginnen und binnen sechs Monaten abgeschlossen werden. Offizielle Statements zu dem Projekt liegen allerdings nicht vor.

Zuletzt war nur noch die spanische Staatswerft Navantia im Wettbewerb um das Milliardenprojekt verblieben. Indische Medien berichteten dann Anfang des Jahres, dass Navantia die Anforderungen – insbesondere beim außenluftunabhängigen Antrieb (Air Independent Propulsion; AIP) – nicht erfüllen konnte.

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TKMS hatte Anfang Januar auf eine Anfrage von hartpunkt bestätigt, dass sich der Konzern mit seinem Partner als einziger Anbieter weiter im Beschaffungsprozess befindet. Das Unternehmen schrieb in einer Mitteilung, dass es von Mazagon Dockyard Ltd. (MDL) darüber informiert wurde, dass das gemeinsame Angebot für das P75(I)-Projekt vom indischen Verteidigungsministerium als konform eingestuft und zur weiteren Bearbeitung freigegeben wurde.

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Ob es beim Besuch von Außenminister Johann Wadephul in der kommenden Woche in Indien eine offizielle Bekanntmachung zu dem Projekt geben wird, halten Beobachter für unwahrscheinlich aber nicht für ausgeschlossen.
lah