Die Salzgitter AG will mit dem Zukauf der mittelständischen Thyrolf & Uhle GmbH mit Sitz in Dessau-Roßlau ihr Portfolio im Zukunftsfeld Defence ausbauen. Wie der Konzern in einer Mitteilung schreibt, stehen die rund 100 Mitarbeitenden des ostdeutschen Unternehmens für eine hohe Qualität und Expertise im Stahlbau, Komponentenbau sowie der Blechverarbeitung. Über 12.000 Tonnen Stahl können den Angaben zufolge an dem Standort pro Jahr verarbeitet werden. Damit gehöre Thyrolf & Uhle zu den leistungsfähigen Spezialisten seiner Branche.
Für den Salzgitter-Konzern stelle die Akquisition von Thyrolf & Uhle eine Kompetenzerweiterung dar, da das Unternehmen über die notwendigen Zertifizierungen zur Bearbeitung von Teilen aus Sicherheitsstählen gemäß TL-2350-0000 sowie über die Herstellerqualifikation nach DIN 2303 Q3 BK verfügt. Damit kann nach Angaben der Salzgitter AG der wachsende Defence-Markt besser bedient werden.
Thyrolf & Uhle verarbeitet demnach unter anderem Sicherheitsstähle in den Güten SECURE 400, 450, 500 und 600 und ist einer der Hersteller von Stahlkomponenten und Baugruppen für den Infrastrukturschutz sowie für den zivilen und militärischen Fahrzeugbau. Thyrolf & Uhle ergänz perfekt das bestehende Portfolio der Salzgitter AG, heißt es in der Mitteilung. „Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt unseres aktiven Portfoliomanagements mit gezielten Zukäufen in Wachstumsmärkten“, so Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG.
Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt des Eintritts der vereinbarten Vollzugsvoraussetzungen, insbesondere der behördlichen Freigaben. Über die Übernahmemodalitäten haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
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