Rheinmetall übernimmt Schlüsselrolle bei der Gefechtsausbildung des britischen Heeres

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Rheinmetall Electronics UK spielt eine wichtige Rolle als Mitglied von Omnia Training, dem Konsortium, das das Army Collective Training Service (ACTS) im Rahmen des Collective Training Transformation Programms (CTTP) des britischen Heeres bereitstellt. Unter der Leitung von Raytheon UK als Hauptauftragnehmer vereine Omnia Training eine Reihe führender Industriepartner, um der British Army eine transformative Fähigkeit für das kollektive Training bereitzustellen, schreibt Rheinmetall in einer Mitteilung.

Als „Land Collective Training Partner“ unterstütze Rheinmetall die Konzeption und Umsetzung zentraler Elemente des Programms. Der Anteil von Rheinmetall an dem Auftrag habe einen Wert von knapp einer Milliarde Euro, heißt es weiter.

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Omnia Training und seine Industriepartner sind den Angaben zufolge für die Integration und Bereitstellung moderner Live-, virtueller und konstruktiver Simulationssysteme verantwortlich. Als „Land Collective Training Partner“ werde Rheinmetall die Bereitstellung dieser Fähigkeiten unterstützen und die physische Ausbildungsinfrastruktur, die Systemkonfiguration sowie logistische Aspekte zur Unterstützung der kollektiven Ausbildung der Armee verwalten.

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Das Konsortium wird laut Mitteilung im Sommer 2026 mit der operativen Umsetzung des Dienstleistungsvertrages mit einer Laufzeit von 15 Jahren beginnen. Das beträchtliche Projektvolumen und der umfangreiche Leistungsumfang ermöglichen es Rheinmetall nach eigenen Angaben, seine lokalen Standorte, die Belegschaft und die industriellen Lieferkapazitäten im Vereinigten Königreich nachhaltig auszubauen.

Über die 15-jährige Vertragslaufzeit werde das Projekt zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze sichern und schaffen. Dies gelte sowohl für die Zentrale von Rheinmetall Electronics UK auf der Isle of Wight, als auch für den Standort Southampton sowie andere wichtige strategische Standorte wie Bristol und Warminster.
lah