Rheinmetall sieht Bedarf von über 1.000 Flugabwehrsystemen Skyranger – mehr als die Hälfte davon für die Bundeswehr

Waldemar Geiger

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall sieht ein Verkaufspotenzial von mehr als 1.000 Flugabwehrsystemen Skyranger. Wie Rheinmetall-CEO Armin Papperger heute in einer Telefonkonferenz mit Analysten ausführte, denkt alleine Deutschland über die Beschaffung von 600 bis 650 Systemen nach, wobei die endgültige Zahl noch nicht 100 Prozent fix sei. Die Bundeswehr-Skyranger-Beschaffung ist dem CEO zufolge in ein größeres Boxer-Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr mit dem Namen „Arminius“ eingebunden. Im Rahmen von Arminius werden wohl die Beschaffung unterschiedlicher Boxer-Varianten zusammengefasst. Das Arminius-Vorhaben soll sich Papperger zufolge auf rund 40 Milliarden Euro belaufen, wovon etwa 22 Milliarden auf Rheinmetall entfallen würden.

hartpunkt berichtete bereits am 1. Juli 2025, dass die Bundeswehr am Ausbau der Luftverteidigungs- und Flugabwehrkapazitäten arbeitet und in diesem Zuge die Beschaffung von 500 bis 600 Flugabwehrkanonenpanzern Skyranger vorbereitet.

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Großes Interesse an dem Skyranger-System, welches auf unterschiedliche Plattformen integriert werden kann, kommt der Aussage des Rheinmetall-Chefs nach aus Dänemark, Österreich sowie weiteren europäischen Nationen. „Unsere Erwartung ist es viel mehr als 1.000 Skyranger verkaufen zu können“, so Papperger.

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Auch das Flugabwehrkanonensystem Skynex sei Papperger zufolge sehr erfolgreich. In der Ukraine wird das System dem CEO zufolge nicht nur erfolgreich zur Drohnenabwehr, sondern auch zur Abwehr von „Missiles“ eingesetzt – wobei er nicht spezifizierte, um welche Art von Missiles es sich handelt. Der englische Begriff Missile kann im Deutschen sowohl für Marschflugkörper als auch Raketen verwendet werden. Da es sich bei Skynex um ein dem Skyranger verwandtes System handelt, könnten womöglich auch Flugabwehrkanonenpanzer ähnliche Erfolge erzielen.

Waldemar Geiger