Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) wird nach eigenen Angaben mit dem Beauftragten für Start-ups eine neue Funktion im Vorstand schaffen. Zum ersten Beauftragten wurde Florian Seibel, Co-Gründer und Co-CEO des Drohnenherstellers Quantum Systems, gewählt, wie der BDLI in einer Mitteilung schreibt.
„Als Start-up-Beauftragter werde ich die Verbindung zwischen der Luft- und Raumfahrtindustrie und unserem dynamisch wachsenden, technologiegetriebenen Start-up-Ökosystem weiter stärken“, wird Seibel in der Mitteilung zitiert. Es sei das Ziel, innovative Geschäftsmodelle zu fördern, die Zukunftsfähigkeit der Branche sichtbar zu machen – und gemeinsam mit Start-ups die technologische Entwicklung entscheidend mitzugestalten – ob zivil oder militärisch, in der Luft oder im All.
Seibel ist Co-Founder und Co-CEO von Quantum Systems, einem deutschen Start-up, das sich zu einem international erfolgreichen Unternehmen mit neun Standorten in sieben Ländern entwickelt hat. Von 1999 bis 2016 diente er als Offizier bei der Bundeswehr und studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München. Nach seiner Zeit als Hubschrauberpilot war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik tätig, wo er an unbemannten Trägersystemen (UAVs) forschte.
Mit der neuen Position des Start-up-Beauftragten will der BDLI ein klares Signal für die Stärkung von Innovation und Gründergeist in der deutschen Luft- und Raumfahrtbranche setzen. Ein Start-up kann eine BDLI-Mitgliedschaft beantragen, wenn es seit weniger als fünf Jahren am Markt ist, weniger als 100 Mitarbeitende beschäftigt und einen jährlichen Umsatz von unter 10 Millionen Euro erzielt.
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