Das Ulmer Systemhaus Elbit Systems Deutschland, eine Tochtergesellschaft von Elbit Systems Ltd., wird 2026 erneut als Aussteller an der ILA Berlin Air Show teilnehmen und nach eigenen Angaben eine Reihe fortschrittlicher Technologien präsentieren, die auf die Bedürfnisse der Bundeswehr und anderer europäischer Partner zugeschnitten sind.
Im Rahmen einer Weltpremiere wird Elbit Systems erstmals Hochleistungslasersysteme (HPL) für luftgestützte Plattformen und Anwendungen zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge (C-UAS) vorstellen. Diese Lasersysteme der nächsten Generation stellen dem Unternehmen zufolge einen bedeutenden Fortschritt in der laserbasierten Luftverteidigung dar und sind in der Lage, eine Vielzahl von Bedrohungen aus der Luft schnell, präzise und mit minimalen Kollateralschäden zu neutralisieren.
Die neuen luftgestützten Lasersysteme ergänzen die bodengestützte Hochleistungslasertechnologie von Elbit, die im Rahmen des Luftverteidigungsprogramms „Iron Beam“ („Or Eitan“) des israelischen Verteidigungsministeriums beschafft wird, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
Zusätzlich wird Elbit Systems das neue E-LynX UxS vorstellen, eine Erweiterung seiner bewährten „E-LynX Software Defined Radio“(SDR)-Produktfamilie, das für die Verbindung bemannter und unbemannter Luft- und Bodenplattformen in einem einzigen, einheitlichen und sicheren Kommunikationsnetzwerk konzipiert wurde.
Weiter Präsentationen des Unternehmens umfassen Selbstschutzsysteme und das unbemannte Luftfahrzeug Hermes 650.
Das Unternehmen wird außerdem die Multirotor-UAS-Familien THOR und Magni-X vorstellen, die bereits von Streitkräften in Europa und den Vereinigten Staaten erworben wurden. Ergänzt wird die Ausstellung durch Funk- und Kommunikationssysteme für robuste Multi-Domain-Konnektivität sowie durch den Langstrecken-Präzisionsflugkörper Rampage für luftgestützte Einsätze.
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