Eurofighter Typhoon verschießt im Test kostengünstige Rakete zur Drohnenabwehr

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Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hat mit dem erfolgreichen Testschuss einer kostengünstigen Präzisionswaffe von einem Eurofighter Typhoon eine erschwingliche Lösung zur Bekämpfung unbemannter Flugsysteme (Unmannend Aerial Sysems; UAS) demonstriert.

Für den Test waren offenbar 70mm-Raketen mit dem Laser Guidance Kit mit der Bezeichnung APKWS von BAE Systems ausgestattet worden. Dieses Kit werde in den USA von BAE Systems hergestellt und sei darauf ausgelegt, einer Reihe von Bedrohungen entgegenzuwirken und gleichzeitig kosteneffiziente Einsätze zu ermöglichen, schreibt das Unternehmen.

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Wie es in der Mitteilung weiter heißt, führte BAE Systems den Test von seinem Entwicklungszentrum in Warton, Lancashire, aus durch und nutzte dabei ein Typhoon-Test- und Evaluierungsflugzeug der Royal Air Force (RAF), um einen erfolgreichen Angriff auf ein bodengestütztes Ziel auf einem britischen Militärübungsgelände durchzuführen. Der jüngste Test auf dem Typhoon ebne den Weg für die nächste Testphase gegen Luft-Ziele.

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Dieser Test mit dem APKWS-Laserlenungskit am Typhoon demonstriere eine bahnbrechende Fähigkeit und eine kosteneffiziente Lösung, die die breite Palette an Waffenfähigkeiten des Typhoon erweitere, schreibt das Unternehmen.

Diese von der RAF unterstützte Aktivität werde wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, wie kostengünstige Präzisionswaffen in das Flugzeug integriert werden könnten, insbesondere Waffen zur Bekämpfung von UAS. Sie sei zudem Teil einer Reihe von Leistungsverbesserungen, die für den Typhoon geplant seien, um die Schlagkraft des Flugzeugs bei aktuellen und zukünftigen Luftkampfeinsätzen zu erhöhen.

Das APKWS-Laserlenkungs-Kit ermöglicht laut BAE Systems Luft-Boden- und Luft-Luft-Angriffe. Luftstreitkräfte setzen es erfolgreich im Kampfeinsatz auf der F-16, der A-10 und mehreren anderen Starrflügler-Plattformen sowie auf einer Reihe von Drehflügler-Plattformen ein.
lah