Die beiden französischen Unternehmen ArianeGroup und Thales wollen noch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihre in Entwicklung befindliche Artillerierakete mit der Bezeichnung FLP-T 150 bei einem Probeschuss testen. Wie es in einem Post der ArianeGroup auf Linkedin weiter heißt, weist der Flugkörper eine Reichweite von 150 Kilometern auf, verfügt über eine hohe Präzision und weist Resilienz gegenüber Jamming auf. Das System sei mobil und für die Skalierung ausgelegt.
Eine Artillerie-Fähigkeit großer Reichweite, wie sie die FLP-T 150 darstelle, basiere auf Technologien die denen ballistischer Systeme ähnlich seien, schreibt ArianeGroup. Das Unternehmen verfügt in diesem Bereich über umfangreiche Expertise. Unter anderem stellt der Konzern die französische U-Boot-Rakete M51 her. Auf einem Linkedin-Post von Thales zur neuen Rakete wird Lkw mit einem Werfer gezeigt, der acht Zellen aufweist.
Bei dem Vorhaben FLP‑T 150, das aufgelegt wurde, um für die französische Armee Boden‑Boden-Raketen mit rund 150 km Reichweite zu entwickeln, befinden sich die beiden Unternehmen Presseberichten zufolge in Konkurrenz zu einem Konsortium, das aus MBDA und Safran besteht, und an einer Rakete mit der Bezeichnung Thundard arbeitet.
Während Frankreich offenbar die eigene Entwicklung von Artillerieraketen großer Reichweite anstrebt, hat sich Deutschland bereits für die Beschaffung des EuroPULS entschieden. Das System wurde überwiegend in Israel entwickelt.
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