Der US-Flugzeugbauer General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) hat von der U.S. Air Force einen Produktionsauftrag für das Collaborative Combat Aircraft (CCA) FQ-42A erhalten. Der Erstauftrag sei ein bedeutender Meilenstein, der den Beginn der Auslieferung von Serienflugzeugen an die Streitkräfte markiere, schreibt GA-ASI in einer Mitteilung.
Das Unternehmen habe die FQ-42A in einem beschleunigten Zeitplan entworfen, entwickelt und im Flug getestet. Nach Aussage von Unternehmenspräsident David R. Alexander ist die Fertigung bereits angelaufen.
Die FQ-42A ist ein unbemannter Kampfflieger, der im Rahmen der laufenden Programme in halbautonome Kampfflugzeuge der nächsten Generation entwickelt wurde. Der modulare Aufbau des Flugzeugs ermöglicht laut Hersteller die schnelle Integration von Missionssystemen und Software für die Missionsautonomie. Die Softwarearchitektur von GA-ASI, die durch Live-Flugtests an mehreren Flugkörpern demonstriert worden sei, bilde die Grundlage für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in komplexen Kampfszenarien.
Laut Mitteilung lagen nur 15 Monate zwischen Auftragsvergabe und dem Erstflug des CCA. GA-ASI wurde 2024 von der US-Luftwaffe ausgewählt, um seriennahe Flugtestmodelle für das CCA-Programm zu bauen. Die YFQ-42A absolvierte im August 2025 ihren Erstflug. Der Ansatz von GA-ASI ermöglicht den Angaben zufolge ein gemeinsames Kernflugzeugdesign, das schnell an unterschiedliche Missionsprofile und Einsatzanforderungen angepasst werden kann. Das „Gambit Series“-Konzept von GA-ASI für CCA sieht mehrere Varianten vor, die spezifische Anforderungen erfüllen, darunter Langstreckenüberwachung, Luftüberlegenheit, Luft-Boden-Angriffe und mehr. GA-ASI befindet sich mit dem CCA dem Vernehmen nach auch im Rennen um die neue Jagdbomberdrohne der Bundeswehr.
Lars Hoffmann

















