Rheinmetall liefert 23 Bergepanzer 3 A2 Büffel an die Bundeswehr

Waldemar Geiger

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Nachdem das Parlament letzte Woche Mittwoch die entsprechende 25-Mio-Vorlage gebilligt hat, wurde der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall nun mit der Herstellung und Lieferung von 23 Bergepanzern 3 Büffel in der modernisierten Variante A2 an die Bundeswehr beauftragt. Gut informierten Kreisen zufolge wurde ein entsprechender Vertrag heute zwischen dem Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw und Rheinmetall unterschrieben.

Wie hartpunkt Anfang Juni berichtete, handelt es sich bei dem Vorhaben um eine Ersatzbeschaffung für 23 an die Ukraine abgegebenen Bergepanzern aus Beständen der Bundeswehr – 21 davon in der Variante Bergepanzer 2 und 2 in der Variante Bergepanzer 3 Büffel.

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Gut unterrichteten Kreisen zufolge ist der Zulauf der neuen Bergepanzer für die Jahre 2028 und 2029 vorgesehen. Die Kosten für die Lieferung der 23 Systeme einschließlich Zubehör und Vorratsteilen sollen sich dem Vernehmen nach, auf etwa 360 Millionen Euro belaufen.

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Die A2-Variante des Büffels ist nach Angaben von Rheinmetall voll digitalisiert und soll Bergen, Schleppen und Sichern von Fahrzeugen bis zur Military Load Classification (MLC 80) unter Panzerschutz ermöglichen. Gegenüber dem A1-Büffel weist das System mehrere Modifikationen auf und baut auf einer von Rheinmetall eigenentwickelten Leopard-2-Wanne auf. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist ein 32-Tonnen-Kran, der auch das Ziehen schwerer Panzertürme wie dem des Leopard 2 A8 ermöglicht. Die Hauptwinde bietet eine Zugkraft von 35 bis 105 Tonnen.

Zudem kann das System eine fernbedienbare Waffenstation aufnehmen, die dem Selbstschutz des Fahrzeuges dient. Darüber hinaus wird das Schutzniveau des Bergepanzers 3 A2 Büffel durch eine Zusatzpanzerung erhöht. Eine universelle Transportplattform auf dem Panzer bietet Raum für zusätzliche Materialmitnahme.

Waldemar Geiger