Frankreich: Saab soll Radar Giraffe 1X für taktische Fahrzeuge liefern

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Der schwedische Rüstungskonzern Saab und Scania France haben gemeinsam einen Vertrag mit der französischen Rüstungsagentur Direction générale de l’Armement (DGA) über die Lieferung von Radaren des Typs Giraffe 1X und die Entwicklung einer Lösung mit taktischen Fahrzeugen von Scania für die französischen Streitkräfte unterzeichnet.

Der Vertrag umfasse 17 Giraffe-1X-Radare, schreibt Saab in einer Mitteilung. Ein Giraffe-1X-Radar werde zu Test- und Evaluierungszwecken eingesetzt, während 16 der Radare auf dem Scania-V3P-Chassis installiert werden, einem taktischen Fahrzeug, das von Scania France und dessen Defence-Sparte in Angers entwickelt wurde.

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Der Vertrag umfasse zudem Ersatzteile, Schulungen und Support. Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, haben Saab und Scania France für die Dauer des Vertrags ein gemeinsames Konsortium gegründet. Die Auslieferung der Radarsysteme werde zwischen 2026 und 2027 erfolgen. Nach Aussage von Carl-Johan Bergholm, Leiter des Geschäftsbereichs Surveillance bei Saab, geht es bei dem Vorhaben darum, die Luftverteidigungsfähigkeiten der französischen Streitkräfte im Nah- und Ultra-Nahbereich zu modernisieren.

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Das Giraffe 1X ist laut Hersteller ein kompaktes 3D-Radar, das für die Luftverteidigung, die Abwehr unbemannter Flugsysteme (C-UAS) sowie den Schutz von Gebäuden und Standorten eingesetzt werden  kann. Das Giraffe 1X sei softwarebasiert und könne kontinuierlich aktualisiert werden.
lah