Brennstart für letztes Flottendienstboot

Anzeige

Auf der Wolgaster Peene-Werft ist heute gemeinsam mit Vertretern der Bundeswehr offiziell der erste Stahl des dritten und letzten Flottendienstbootes der Klasse 424 geschnitten worden. Der Brennbeginn erfolge damit früher als geplant, schreibt die Bauwert Rheinmetall Naval Systems, ehemals NVL.

Den weiteren Angaben zufolge werden die Flottendienstboote nach Zulauf von der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum (CIR) gleichermaßen genutzt.

„Der vorgezogene Brennstart, mit dem sich nun alle Schiffe dieser Klasse im Bau befinden, ist weit mehr als ein technischer Meilenstein – er ist ein strategisches Signal“, so Tim Wagner, CEO der Rheinmetall-Division Naval Systems.

Anzeige

In der aktuellen sicherheitspolitischen Lage leiste sein Unternehmen als Industriepartner seinen Beitrag für eine beschleunigte Aufrüstung. „Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor – und genau hier setzen wir an.“

Anzeige

Die rund 130 Meter langen Flottendienstboote der Klasse 424 werden der Bundeswehr als Aufklärungsplattformen zur seegestützten Informationsgewinnung dienen und sollen mit modernster Sensorik ausgerüstet werden. Ihre Auslegung erfülle die neuesten militärischen Anforderungen an zukunftsfähige Marineschiffe, schreibt Rheinmetall. Die insgesamt drei neuen Schiffe werden künftig die Einheiten der OSTE-Klasse ersetzen.
lah