Das deutsche Start-up STARK hat gestern eine neue Fertigungsstätte für Strike-Drohnen des Typs Virtus im britischen Swindon in Betrieb genommen. Zudem gab das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem britischen Ingenieurbüro GreenJets bekannt, wie aus einer Pressemitteilung zu entnehmen ist.
Ziel dieser Zusammenarbeit sei die Integration der fortschrittlichen Antriebs- und Startsysteme von GreenJets in eine Reihe von unbemannten Systemen der nächsten Generation, die gemeinsam entwickelt werden sollen, heißt es darin.
Der eigens errichtete 3.700 m² große Standort ist die erste Produktionsstätte von STARK außerhalb Deutschlands. Dort wurden dem Unternehmen zufolge bereits über 50 Arbeitsplätze in den Bereichen Software, Elektronik, Flugbetrieb, Produktion und Luft- und Raumfahrttechnik geschaffen. Insgesamt sollen dort mehr als 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Neben der Virtus sollen in Swindon zukünftig auch andere Strike-Drohnen gebaut werden.
„Bereits nach einem Jahr führt unsere Partnerschaft mit Deutschland im Rahmen des Trinity-House-Abkommens zu einer echten industriellen Zusammenarbeit und Investitionen im Inland. Dieser Standort wird die Lieferketten stärken, Innovationen beschleunigen und Großbritannien und unseren Verbündeten einen Vorsprung gegenüber unseren Gegnern verschaffen“, wird der für die Streitkräfte zuständige parlamentarische Staatssekretär Al Carns in der Mitteilung zitiert.
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