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US- und europäische Schiffe trainieren gemeinsam den scharfen Schuss

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Europäische Kriegsschiffe haben in dieser Woche zusammen mit Einheiten der US-Navy zum ersten Mal die Bekämpfung von ballistischen Raketen unter realistischen Bedingungen in europäischen Gewässern trainiert. Dazu sei vom US-Lenkwaffenzerstörer Ross erstmals eine Rakete des Typs SM-3 Block IA in Europa abgefeuert worden, teilte die US-Navy mit. Mit dieser sei der Zieldarstellungskörper einer ballistischen Rakete außerhalb der Atmosphäre abgeschossen worden. Wie die US-Navy weiter mitteilte, hat ein zweiter US-Zerstörer, The Sullivans, eine Rakete des Typs SM-2 abgefeuert. Zeitgleich mit der ballistischen Rakete war der multinationale Flottenverband, zu dem die US-Schiffe gehörten, von zwei Marschflugkörpern angegriffen worden.

Als weiteres Novum seien bei der Übung von niederländischen und spanischen Schiffen empfangene Daten ballistischer Raketen an einen US-Lenkwaffenzerstörer übermittelt worden, schreibt die US-Navy. Die spanischen Fregatten der Alvaro-de-Bazan-Klasse verfügen über das amerikanische AEGIS-Radar, mit dem auch die US-Navy ausgestattet ist, während die Niederländer gerade ihr Thales SMART-L-Radar auf der ersten Fregatte der De-Zeven-Provincien-Klasse für die Raketenabwehr auf den Standard EWC bringen. Damit können laut Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums anfliegende Raketen in einer Entfernung von 1.000 km detektiert werden.

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Gegenwärtig wird diskutiert, auch die SMART-Radare auf deutschen und dänischen Fregatten entsprechend aufzurüsten. Die Manöver fanden auf der britischen Hebrides Range statt.
lah/12/23.10.2015

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