TKMS und SpearUAV planen Zusammenarbeit bei Sub-to-Air Loitering Systemen

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Der deutsche Marineschiffbauer TKMS hat mit der israelischen Firma SpearUAV eine Rahmenvereinbarung mit der Absicht unterzeichnet, die Fähigkeiten von sogenannten Sub-to-Air Loitering UAS für Unterwasserplattformen zu verbessern. Der Vertrag schaffe eine Grundlage für die Zusammenarbeit in technologischen, kommerziellen und einsatzspezifischen Bereichen mit dem gemeinsamen Ziel, eine neue domänenübergreifende operative Dimension für Unterwasser-Verteidigungsprodukte einzuführen, schreibt TKMS.

Die Zusammenarbeit zwischen TKMS und SpearUAV vereint der Mitteilung zufolge komplementäre Stärken: TKMS als voll integrierter Systemanbieter, der alle drei Dimensionen der maritimen Verteidigung abdeckt, d. h. den Bau von Überwasser- und Unterwasserfahrzeugen sowie Elektronik-, Sensor- und Technologielösungen, und SpearUAV mit seinem gekapselten, für Unterwasseroperationen speziell entwickelten Multi-Mission-Loitering-UAS Viper 750.

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Das Vorhaben ist den Angaben zufolge Teil der Umsetzung der TKMS-Technologiestrategie, in deren Rahmen Unterwasser-Plattformen Träger für unbemannte Fahrzeuge sein sollen.

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Nach Aussage von Itamar Ben-Tovim, Chief Business Development Officer von SpearUAV, steht die Unterwasserkriegsführung vor einem grundlegenden Wandel. „Ein Bereich, der sich einst langsam entwickelte, übernimmt nun in beispiellosem Tempo neue Technologien sowohl für bemannte als auch für unbemanntePlattformen. Im Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit steht eine strategische Fähigkeit: der Einsatz eines KI-gesteuerten, gekapselten Flugsystems von verdeckten Unterwasserplattformen aus – eine Fähigkeit, von der wir glauben, dass sie die zukünftige Unterwasserkriegsführung tiefgreifend beeinflussen wird”, so Ben-Tovim.

Der Mitteilung zufolge ist das Viper 750 Sub-to-Air Loitering System von SpearUAV ein kleines, gekapseltes Drohnensystem, das von den Standard-Startvorrichtungen der TKMS-U-Boote aus gestartet werden kann. Sobald die Kapsel die Wasseroberfläche erreicht, startet die Drohne automatisch und fliegt autonom, wobei sie über Funk Echtzeit-Aufklärungsdaten sammelt – alles, ohne dass das U-Boot sichtbar wird.

Laut Ben-Tovim fügt spiegelt die Zusammenarbeit die Strategie von SpearUAV wider, starke Partnerschaften aufzubauen, die den Endnutzern einen klaren Mehrwert bieten. „So wie wir Manövriereinheiten mit einer organischen ‚Luftwaffe‘ für das Bataillon ausstatten, schließen wir uns nun mit dem weltweit führenden Unternehmen im Unterwasserbereich zusammen, um die gleiche Wirkung für U-Boote und den Einsatz von UUVs zu erzielen.“
lah