Saab entwickelt großes autonomes Unterwasserfahrzeug für Schweden

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Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat mit der schwedischen Beschaffungsbehörde (Försvarets materielverk; FMV) einen Vertrag über die Lieferung eines großen unbemannten Unterwasserfahrzeugs unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich der Auftragswert auf 60 Millionen SEK.

Ziel des von der FMV geleiteten Projekts sei die Entwicklung eines Konzepts für ein größeres unbemanntes Unterwasserfahrzeug, das als Large Uncrewed Undersea Vehicle (LUUV) bezeichnet wird. Saab ist der Hauptauftragnehmer für das LUUV und wird für die Konstruktion, den Bau und die Erprobung des Fahrzeugs verantwortlich sein.

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Das autonome Steuerungssystem von Saab, Autonomous Ocean Core, das autonome Fähigkeiten für Schiffe auf und unter der Wasseroberfläche bietet, werde in die Systeme des Fahrzeugs integriert.

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„Das Projekt ermöglicht es, innovative Lösungen zu entwickeln, die bedeutende Fortschritte in der Unterwassertechnologie bringen können und gut zu Saabs bereits laufenden Entwicklungsarbeiten im Bereich Autonomie passen“, so Mats Wicksell, Leiter des Geschäftsbereichs Kockums bei Saab.

Die Notwendigkeit, die Infrastruktur auf dem Meeresboden zu überwachen und zu kartieren sowie Bedrohungen unter der Oberfläche zu erkennen und abzuwehren, ist laut Saab erheblich. Das LUUV werde eine Sensorplattform sein, die für verschiedene Aufgaben entwickelt wird. Es werde als Entscheidungshilfe für die Bediener dienen und in der ersten Phase nicht für den Transport von Waffen ausgelegt sein.

Nach Angaben der FMV ist das rund 6,5 m lange und 1,4 m breite LUUV plattformunabhängig und soll sowohl mit Schiffen als auch mit Fahrzeugen und anderen Wasserfahrzeugen zusammenarbeiten und von diesen transportiert werden können. Die maximale Tauchtiefe wird seitens der FMV mit 500 m und die maximale Geschwindigkeit mit 14 km/h angegeben. Die Entwicklung in Schweden sei bereits im Gange, mit geplanten Seetests im Sommer 2026, auf die weitere Prototypentwicklungen folgen sollen, um die Serienproduktion zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit FMV und Saab ermögliche es, unter realistischen Bedingungen zu testen, Anpassungen vorzunehmen und Innovationen schneller in operative Effekte umzusetzen.
lah