Rheinmetall liefert erstmals Artilleriemunition aus dem Werk Niedersachsen in die Ukraine

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall liefert erstmals Artilleriemunition aus dem Standort Unterlüß an die Ukraine. Die erstmalige Lieferung aus dem neuen „Werk Niedersachsen“ umfasse Geschosse in einer niedrigen fünfstelligen Anzahl, dazu kommen noch Treibladungen aus anderen Standorten, schreibt Rheinmetall.

Bereits über die Hälfte des Auftrags sei ausgeliefert. Die restlichen Geschosse und Treibladungen sollen bis Ende 2026 folgen. Bisher kamen die Lieferungen an die Ukraine aus anderen Standorten des Rheinmetall-Produktionsnetzwerks.

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Die Geschosse des Typs RH1412 sind der Mitteilung zufolge das neueste Produkt aus dem Rheinmetall-Artillerieportfolio. Sie lassen sich laut Hersteller aus einer Vielzahl von 155mm-Waffensystemen verschießen und bieten eine hohe Reichweite und Wirkung. Die Beauftragung unterstreicht die hohe Expertise Rheinmetalls im Bereich der Artilleriesysteme.

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Rheinmetall investiert laut Mitteilung weiterhin stark in die Kapazitätserweiterung bestehender Anlagen und den Aufbau neuer Fertigungsstätten, um die wachsende Nachfrage nach modernen 155mm-Geschossen und Treibladungen bedienen zu können. Der Technologiekonzern baut seit 2022 seine Produktionskapazitäten aus und strebt bis 2030 eine Produktion von rund 1,5 Millionen 155mm-Artilleriegeschossen pro Jahr an.
lah