Die norwegische Beschaffungsbehörde Norwegian Defence Materiel Agency und General Dynamics European Land Systems–Bridge Systems haben heute einen Vertrag über die Lieferung des amphibischen Brücken- und Fährensystems M3 unterzeichnet. Wie General Dynamics European Land Systems (GDELS) in einer Mitteilung weiter schreibt, ist Norwegen das dritte Mitglied der Nordischen Verteidigungskooperation NORDEFCO nach Schweden und Dänemark, das sich für die Beschaffung der M3 entscheidet.
Mit dieser jüngsten Beauftragung werde auch die Interoperabilität innerhalb der NATO weiter gestärkt, da künftig sechs Länder des Bündnisses die M3 nutzen werden, schreibt GDELS. Die Amphibie habe sich als das schnellste und flexibelste Übersetzmittel am Markt etabliert und auch seine Eignung für den nordeuropäischen Einsatzraum bereits unter Beweis gestellt. Erst im Oktober hatten Deutschland und Großbritannien über die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation OCCAR eine neue Generation von M3-Systemen zum Ersatz ihrer Bestandsflotten in Auftrag gegeben.
Nach Angaben der norwegischen Beschaffungsbehörde hat der Vertrag mit GDELS hat einen Wert von 1,2 Milliarden Kronen (1 NOK entspricht 0,085 EUR). Die norwegischen Streitkräfte sollen die neuen amphibischen Fahrzeuge demnach im Zeitraum von Herbst 2026 bis 2028 erhalten.
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