Die Iveco Group N.V. hat die Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung zum Verkauf seines Verteidigungsgeschäfts mit den Marken IDV und ASTRA an den italienischen Rüstungskonzern Leonardo S.p.A. für 1,7 Milliarden Euro bekanntgegeben. Durch die Transaktion entstehe ein europäischer Marktführer im Bereich Verteidigung mit Sitz in Italien, der über die Größe und die Fähigkeiten verfüge, um weltweit wettbewerbsfähig zu sein, schreibt Iveco in einer Mitteilung.
Die Transaktion wird den Angaben zufolge vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und des Abschlusses der Ausgliederung voraussichtlich bis spätestens 31. März 2026 abgeschlossen sein.
Am 7. Februar hatte die Iveco Group bekanntgegeben, dass sie ihr Verteidigungsgeschäft von ihrem Nutzfahrzeuggeschäft trennen werde, um beiden Bereichen mehr Fokus und strategische Flexibilität zu verschaffen. Durch die Kombination der Mobilitätslösungen und geschützten Plattformen von IDV und ASTRA mit den fortschrittlichen Systemen von Leonardo werde die Partnerschaft ein umfassendes Spektrum an Verteidigungsfähigkeiten für Italien, Europa und auf globaler Ebene bieten, schreibt Iveco. Das zivile Lkw-Geschäft des Iveco-Konzerns soll für 3,8 Milliarden Euro an die indische Tata-Gruppe veräußert werden.
Wie Leonardo in einer eigenen Mitteilung schreibt, prüft der Rüstungskonzern gemeinsam mit seinem Partner Rheinmetall Optionen für den Bereich der Schwerlastfahrzeuge. Presseberichten mit Berufung auf Insidern zufolge sollen für die Iveco-Rüstungssparte ein gemeinsames Angebot von Leonardo und Rheinmetall, eines von KNDS sowie ein weiteres der Czechoslovak Group (CG) vorgelegen haben.
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