Erster Spatenstich am GDELS-Produktionsstandort Immenstaad

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Der Rüstungskonzern General Dynamics European Land Systems (GDELS) hat mit dem heutigen Spatenstich für den neuen Standort Immenstaad am Bodensee einen weiteren Meilenstein in seiner Deutschland-Strategie 24/500 erreicht. Wie GDELS in einer Mitteilung schreibt, investiert das Unternehmen in ein neues Werk für die Montage und Integration gepanzerter Radfahrzeuge.

Neben der Fertigungshalle mit 10.000m² Produktionsfläche entstehen den Angaben zufolge ein Büro- und Sozialbereich. Nach der Fertigstellung Ende 2026 sollen etwa 100 Mitarbeiter am neuen Standort in Baden-Württemberg tätig sein, allen voran Fachkräfte in der Produktion.

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Die Wachstumsstrategie 24/500 sieht den beschleunigten Ausbau der Fertigungs- und Servicekapazitäten von GDELS in Deutschland vor. Hierzu gehört neben den beiden zusätzlichen Produktionsstätten in Oberpfaffenhofen und Immenstaad auch die Kapazitätserweiterung an den Standorten Kaiserslautern/Sembach und Neubrandenburg. Die beiden süddeutschen Standorte werden dabei unter dem neuen Namen „GDELS–Fahrzeugwerke“ firmieren.

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Am feierlichen Spatenstich nahmen politische Entscheidungsträger aus der kommunalen und regionalen Verwaltung sowie der Wahlkreisabgeordnete des deutschen Bundestages teil.

„Der hier entstehende Fertigungsbetrieb wird nach den neuesten Richtlinien und mit modernster Ausstattung von Grund neu aufgebaut. Dabei haben wir von Beginn der Planung an besonderes Augenmerk auf maximale Flexibilität gelegt, um auf künftig schnell aufwachsende und wechselnde Kundenanforderungen reagieren zu können“, betonte GDELS Vice President und Deutschland-Geschäftsführer Thomas Kauffmann.

Giuseppe Chillari, GDELS Vice President und Geschäftsführer der in Kreuzlingen ansässigen GDELS–Mowag hob zudem auf die ideale Lage ab: „Immenstaad hat sich nicht nur mit seiner bedeutenden Ansiedlung anderer wichtiger Branchenunternehmen als Standort empfohlen, sondern vor allem auch aufgrund seiner strategischen Lage, welche die enge Vernetzung mit unseren bestehenden Betriebsstätten in Rheinland-Pfalz, Bayern wie auch in der Schweiz erheblich erleichtert. Mit den Fahrzeugwerken treten wir dem Flächentarifvertrag von Südwestmetall bei und freuen uns darauf, als neuer Arbeitgeber in der Region, unseren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung zu leisten.“

Nach Aussage von GDELS-Präsident Antonio Bueno resultiert der umfassende Aufwuchs in Deutschland aus den Verpflichtungen seines Unternehmens der Bundeswehr gegenüber, die GDELS in bewährter Zuverlässigkeit, verzugsfrei erfüllen werde. „Zeitgleich verstärken und erweitern wir unsere Kapazitäten an all unseren europäischen Standorten“, sagte Bueno.
lah