Der CPO von Diehl Defence CPO, Harald Buschek, und der CEO von Hellenic Defence Systems (HDS), Christoforos Boutsikakis, haben am 30. April in der Residenz des deutschen Botschafters in Athen ein ‚Memorandum of Understanding‘ (MoU) unterzeichnet, um ihre Partnerschaft weiter zu stärken.
Diehl Defence und HDS blicken auf eine mehr als 20-jährige erfolgreiche Kooperation bei der Entwicklung und Produktion des Lenkflugkörpers IRIS-T zurück, wie Diehl in einer Mitteilung schreibt. Griechenland ist Mitglied des IRIS-T-Entwickler-Konsortiums. HDS hat im Rahmen des Projekts für den griechischen Anteil wesentliche Hauptbaugruppen entwickelt und fertigt diese, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Unterzeichnung MoU unterstreicht den beiderseitigen Willen der Unternehmen, auch zukünftig weiter zusammenzuarbeiten und zum möglichen Ausbau der Beziehungen imvVerteidigungsbereich.
Bei IRIS-T handelt es sich um einenveuropäischen Luft-Luft-Lenkflugkörper kurzer Reichweite. Der Lenkflugkörper wurde in seiner ersten Version unter der Führung von Diehl Defence in Kooperation mit Industrie-Konsortialpartnern aus sechs europäischen Nationen entwickelt und produziert. Mittlerweile wird IRIS-T in der Luft/Luft-Anwendung von zwölf Ländern weltweitveingesetzt, mit einer steigenden Nachfrage. Zudem bildet der Flugkörper das Herzstück der daraus weiterentwickelten Luftverteidigungssysteme für unterschiedliche Reichweiten IRIS-T SLS, SLM und SLX.
Diehl Defence beschäftigt nach eigenen Angeben derzeit etwa 5.500 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von über 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften.
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