Der deutsche Prepreg-Hersteller CIC hat nach eigenen Angaben die Zertifizierung nach EN 9100 erfolgreich abgeschlossen und erfüllt damit die international anerkannten Qualitätsanforderungen der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Die Zertifizierung stärke die Position in strategisch wichtigen Märkten und schaffe die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit mit Kunden in sicherheitskritischen Anwendungen, schreibt CIC. Bei Prepreg, das vom englischen „pre-impregnated fibres“ abgeleitet ist, handelt es sich um einen vorimprägnierten Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff.
Die EN 9100 gilt weltweit als führender Qualitätsmanagementstandard für Unternehmen der Aerospace- und Defence-Industrie, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Sie ergänze die ISO 9001 um zusätzliche Anforderungen, unter anderem an Produktsicherheit, Risikomanagement, Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit. Für viele Auftraggeber und Systemlieferanten sei eine Zertifizierung nach EN 9100 Voraussetzung für die Aufnahme in die Lieferkette.
Insbesondere in den Bereichen Defence und Luftfahrt sei belastbare Prozesse, umfassende Dokumentation, hohe Materialkompetenz und Lieferzuverlässigkeit entscheidende Erfolgsfaktoren. CIC unterstützt Kunden mit flexiblen Prepreg-Lösungen und kurzen Entscheidungswegen, insbesondere bei anspruchsvollen und zeitkritischen Projekten. Mit seinem Standort in Geilenkirchen kann CIC nach eigenen Angaben Kunden in der nationalen Lieferkette für anspruchsvolle Leichtbaulösungen und ballistischen Schutz unterstützen.
CIC steht für „Customer Inspired Composites“. Es handelt sich um ein unabhängiges, eigentümergeführtes Unternehmen, spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Composite- und Prepreg-Lösungen.
lah













