Nachdem die Lenkmunition „VULCANO 155mm Guided Long Range (GLR)“ kürzlich von der amerikanischen Project Manager Combat Ammunition Systems Organisation (PM CAS) für die U.S. Army ausgewählt worden ist, haben die drei Projektpartner Diehl Defence, Leonardo und General Dynamics Ordnance and Tactical Systems im Rahmen der Rüstungsmesse Eurosatory 2026 in Paris den damit verbundenen Auftrag für das „Extended Range Artillery Projectile“ (ERAP) gefeiert, den General Dynamics erhalten hat.
Wie Diehl in einer Mitteilugn schreibt, stellt die ERAP-Initiative einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Fähigkeiten im Bereich des präzisen indirekten Feuers auf lange Reichweiten dar und unterstreicht den wachsenden Bedarf an hochpräzisen Artillerielösungen, die in immer komplexeren Einsatzumgebungen eingesetzt werden können.
Die gewählte Lösung baue auf der qualifizierten und einsatzerprobte Munitionsfamilie „VULCANO 155 Guided Long Range“ auf. Bei VULCANO handelt es sich den Angaben zufolge um eine gelenkte Artilleriemunition, die von Diehl Defence gemeinsam mit seinem Industriepartner Leonardo als ‚Design Authority‘ entwickelt wurde.
Mit dieser Munition können Streitkräfte sowohl stationäre Einzelziele als auch bewegliche Ziele auf große Entfernungen mit höchster Präzision punktgenau bekämpfen. Die Kombination aus satellitengestützter Navigation und Endphasenlenkung über Laser- oder Infrarotsensoren machen VULCANO laut Hersteller zu einer der zielgenausten Artilleriemunitionen weltweit.
Als wichtiger Entwicklungs- und Produktionspartner im Rahmen des VULCANO-Programms hat Diehl Defence umfangreiches Fachwissen in den Bereichen fortschrittliche Munitionstechnologien – darunter Zielsuchsensoren, Waffensystemintegration, Sicherungs- und Entsicherungsvorrichtungen sowie industrielle Fertigung – eingebracht. Leonardo, als ‚Design Authortiy‘ der VULCANO-Munition, entwickelte entscheidende Technologien in den Bereichen Präzisionslenkung, Zünder- und Gefechtskopftechnologie sowie Systemintegration.
Der ERAP-Meilenstein unterstreiche nicht nur die technologische Exzellenz beider Unternehmen, sondern auch den Wert der transatlantischen industriellen Zusammenarbeit, schreibt Diehl.
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