Italien: Rheinmetall und AID kooperieren bei der Kampfwertsteigerung von Panzerabwehrminen

Waldemar Geiger

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RWM Italia S.p.A., eine italienische Tochter des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, und die Agenzia Industrie Difesa (AID), ein Unternehmen des italienischen Verteidigungsministeriums, haben am 25. Februar eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Modernisierung der Panzerabwehrfähigkeiten der italienischen Streitkräfte unterzeichnet. Dies gab der Konzern heute in einer Pressemitteilung bekannt.

Ziel der Kooperation ist es die Panzerabwehrminen MATS, die seit vielen Jahren im Bestand der italienischen Streitkräfte sind, auf den Rüststand MATS MK2 zu modernisieren und ihre Lebensdauer zu verlängern. Nach Angaben von Rheinmetall handelt es sich bei der MATS um eine einfache, zuverlässige, preiswerte und langlebige Panzerabwehrmine. Dennoch ist nach Ansicht des Unternehmens eine Modernisierung erforderlich, um den aktuellen Standards zu entsprechen und die Lebensdauer zu verlängern.

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Im Rahmen der Kooperation soll nun die MATS MK2 entwickelt und getestet werden. Kernelement der Kampfwertsteigerung ist ein aktualisiertes Design, mit dem höhere Sicherheitsstandards erfüllt und der Kampfwert gesteigert werden kann. Die Verantwortung für die Design Authority der neuen Panzerabwehrmine wir bei RWM Italia liegen. Die Modernisierung der mehreren hunderttausend MATS im Bestand der italienischen Streitkräfte wird hingegen bei RWM Italia und AID erfolgen.

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Rheinmetall geht zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die Umrüstarbeiten in den nächsten zwölf Monaten begonnen werden. „Wir sind dankbar für das Vertrauen der italienischen Streitkräfte in unsere Fähigkeiten und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit AID bei diesem Projekt. Bei der kampfwertgesteigerten MATS MK2 kann RWM Italia sein Know-how als nationales Kompetenzzentrum für Minen, Seeminen, Bomben, Sprengladungen und Sprengköpfe aller Art einbringen“, wird Fabio Sgarzi, Geschäftsführer von RWM Italia S.p.A., in der Mitteilung zitiert.

„Diese Initiative in Zusammenarbeit mit RWM Italia S.p.A. ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Reaktivierung der für das Land strategisch wichtigen öffentlichen Produktionskapazitäten im Verteidigungsbereich. Die Kompetenzen und industriellen Vermögenswerte der AID werden zur erfolgreichen Umsetzung dieses Programms beitragen, das Teil einer Reihe von Initiativen ist, die seit meiner Ernennung zur Generaldirektorin ins Leben gerufen wurden“, ergänzt Fiammetta Salmoni, Generaldirektorin der Agenzia Industrie Difesa.

Waldemar Geiger