Der deutsche Marineschiffbauer TKMS und das kanadische Unternehmen CAE haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit zur Unterstützung der zukünftigen U-Boot-Kapazitäten Kanadas zu verstärken. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wollen die Partner gemeinsam Trainings- und Simulationslösungen für das kanadische U-Boot-Programm (CPSP) sowie damit verbundene In-Service-Support-Aktivitäten entwickeln und implementieren, wie TKMS in einer Mitteilung schreibt. CAE ist in Deutschland vor allem für seine Trainings- und Simulationsleistungen für die Luftwaffe bekannt.
Die Kooperationsvereinbarung schaffe einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen, wobei der Schwerpunkt auf Ausbildungsmaßnahmen, fortschrittlichen Simulationssystemen, digitaler und physischer Ausbildungsinfrastruktur, Facility Management und langfristiger Instandhaltungsunterstützung liege. Die Zusammenarbeit soll nach Angaben von TKMS zur Entwicklung eines umfassenden Ausbildungsökosystems beitragen, das die Einsatzbereitschaft verbessern und das Lebenszyklus-Kapazitätsmanagement für die kanadische U-Boot-Flotte unterstützen soll.
„Durch diese Vereinbarung mit CAE stärken wir unsere Fähigkeit, eine integrierte und nachhaltige Ausbildungslösung als Teil des kanadischen U-Boot-Programms anzubieten“, so Oliver Burkhard, CEO von TKMS. Sein Unternehmen schätze die globale Expertise von CAE im Bereich Simulations- und Ausbildungstechnologien.
Die Zusammenarbeit wird sich laut Mitteilung auf die Erfahrung von CAE in den Bereichen Simulation, digitale Lernumgebungen, Lehrplanentwicklung, Ressourcenqualifizierung und Integration von Ausbildungssystemen stützen. Im Zuge der Verfeinerung der Programmanforderungen wollen die Parteien die am besten geeigneten Mechanismen für die Umsetzung der Zusammenarbeit auf Programmbasis festlegen.
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