Großbritannien will Entwicklung von Hyperschallflugkörpern beschleunigen

Lars Hoffmann

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Das britische Verteidigungsminiserim hat mit dem in Warrington ansässigen Ingenieurunternehmen Amentum einen Vertrag in Höhe von 12 Millionen Pfund geschlossen, um die Entwicklung von Hyperschallflugkörpern und -systemen zu beschleunigen.

Wie das Ministerium in einer Mitteilung schreibt, wird das Unternehmen dabei von Ebeni und Synthetik mit Sitz in Wiltshire bzw. London unterstützt. Die beiden Unternehmen werden den Angaben zufolge ihr technisches Know-how in die Entwicklung des Designs für das Hyperschallsystem einbringen, dessen Leistungsfähigkeit durch Flugtests nachgewiesen werden soll. Erst danach sei die Entwicklung von Prototyp-Flugkörpern vorgesehen, die bei den für den Hyperschallflug erforderlichen extremen Geschwindigkeiten und Temperaturen operieren können.

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Laut Mitteilung werden durch das Vorhaben die souveränen Hyperschallflugkörperfähigkeiten des Vereinigten Königreichs ausgebaut, die nationale Sicherheit gestärkt und die industrielle Partnerschaft mit NATO-Verbündeten gefestigt.

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Die Strategic Defence Review (SDR) habe die Bedeutung von Hyperschallflugkörpers für die moderne Kriegsführung hervorgehoben, heißt es in der Mitteilung. Der Aufbau einer souveränen Fähigkeit dieser weitreichenden, hochpräzisen Hochgeschwindigkeitswaffen werde zum Schutz des Vereinigten Königreichs und unserer Verbündeten beitragen und die Abschreckungskraft der NATO stärken.

Im Rahmen des nationalen Hyperschallprogramms haben den Angaben zufolge seit Juli 2024 insgesamt 124 Lieferanten, von denen über 50 Prozent kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind, 22 Aufträge in einer Reihe verschiedener Technologie- und Kompetenzbereiche erhalten, um die britischen Hyperschallfähigkeiten voranzubringen. Der geschätzte Gesamtwert der seit Juli 2024 vergebenen Aufträge belaufe sich auf 48 Millionen Pfund, wobei ein beträchtlicher Teil der Mittel an KMU fließe.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, werden Amentum und seine Subunternehmer Ebeni Limited und Synthetik Applied Technologies UK Ltd als Teil eines vollständig integrierten Teams Hypersonics arbeiten. Dieses sei mit dem Ziel gegründet worden, eine Hyperschall-Angriffsfähigkeit und bis zum Ende des Jahrzehnts einen Demonstrator für ein Waffensystem zu entwickeln.

Lars Hoffmann