Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall und SATIM Monitoring Satelitarny, ein auf die KI-gestützte Analyse von „Synthetic Aperture Radar“ (SAR)-Bildern spezialisiertes polnisches Deep-Tech-Unternehmen, haben einen Technologie-Liefervertrag für die Auswertung on Daten unterzeichnet. Wie Rheinmetall in einer Mitteilung weiter schreibt, geht es um die Unterstützung des satellitengestützten Aufklärungsprogramms SPOCK 1 der Bundeswehr, das Rheinmetall ICEYE Space Solutions umsetzt.
Die Vereinbarung formalisiere die Rolle von SATIM als Technologiezulieferer für Rheinmetall bei der Bereitstellung von Fähigkeiten im Bereich Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR) für die Bundeswehr.
Im Rahmen des Vertrags liefert SATIM den Angaben zufolge KI-Fähigkeiten, mit denen sich große Mengen komplexer Radarbilder in verwertbare Informationen umwandeln lassen.
SATIM bringe seine Technologie als Lieferant innerhalb der Europäischen Union ein, wobei Rheinmetall das System unabhängig in Deutschland betreibe, heißt es in der Mitteilung.
Timo Haas, CEO der Rheinmetall Electronics GmbH, wird mit der Aussage zitiert: „Durch die Kombination unserer Expertise und Technologien bieten wir unseren Kunden die Basis für schnellere, datengestützte Entscheidungen und ein überlegenes Situationsbewusstsein. Diese Zusammenarbeit ist ein weiteres Beispiel für innovative und einsatzbereite Lösungen, die schnell umgesetzt werden können.“
Nach Aussage von Jacek Strzelczyk, CEO von SATIM, verbindet der Vertrag zwischen SATIM und Rheinmetall die Agilität und Innovationskraft eines Deep-Tech-Start-ups mit der Größe und Missionserfahrung eines globalen Verteidigungsunternehmens. „Dieser Meilenstein zeigt die Reife unserer Technologie und ihre Übereinstimmung mit den ISR-Anforderungen Deutschlands“, so Strzelczyk.
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