Northrop Grumman liefert Schutzsysteme für deutsche Chinooks

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Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman liefert sein Schutzsystem mit der Bezeichnung Common Infrared Countermeasures (CIRCM) erstmals an den deutschen Kunden zur Ausstattung der zukünftigen CH-47-Hubschrauber der Luftwaffe. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, will es damit seine Position als Entwickler fortschrittlicher Flugzeugschutzsysteme mit einer wachsenden Präsenz in Europa festigen.

CIRCM sei ein Programm der U.S. Army und fungiere als Hightech-Schutzschild, wenn es an der Außenseite von Militärhubschraubern installiert werde, heißt es in der Mitteilung. Mithilfe fortschrittlicher elektrooptischer Infrarottechnologie wehrt das System laut Hersteller schnell anfliegende Bedrohungen wie schultergestützte Raketen ab und fokussiert dabei einen Hochleistungslaser auf anfliegende Raketen, um deren Zielsignal zu stören.

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Deutschland erhalte 47 CIRCM-Systeme im Rahmen eines Produktionsauftrags der U.S. Army. Laut Northrop Grumman wurden bereits fast 700 CIRCM-Systeme weltweit in Drehflüglern installiert, was es zum am weitesten verbreiteten System seiner Art mache.

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Der US-Konzern schützt den Angaben zufolge seit mehr als 50 Jahren Soldaten vor Bedrohungen und hat eine Infrarot-Gegenmaßnahmetechnologie (IRCM) entwickelt, die in mehr als 1.500 Flugzeugen von 85 Typen installiert ist. IRCM beziehe sich auf eine Vielzahl von Systemen, die Flugzeuge vor infrarotgesteuerten Bedrohungen schützen sollen.

Das Raketenwarnsystem der nächsten Generation, das Improved Threat Detection System (ITDS) von Northrop Grumman, sei in CIRCM integriert, um eine höhere Leistungsfähigkeit gegen neue Bedrohungen zu erzielen.
lah