Hensoldt erweitert Produktion mit neuem Außenstandort in Ulm

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Der Sensorspezialist Hensoldt erweitert seine Produktionskapazitäten mit einem Außenstandort in der Nähe von Ulm und will dazu eine angemietete Industriehalle umbauen. Der Mietvertrag wurde kürzliche unterschrieben, wie das Unternehmen mitteilt. In das Vorhaben solle ein mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert werden.

Den Angaben zufolge liegt der Fokus am neuen Produktionsstandort auf der Serienproduktion von Radaren für die Luftverteidigung und Drohnenabwehr. Ab 2027 sollen laut Hensoldt pro Jahr rund 1.000 Radare produziert werden. Damit steigere sich der Produktionsumfang bei den Schlüsselprodukten erheblich. Die Entwicklung und Produktion in Ulm werde weiterhin die Kernfähigkeit des bestehenden Standortes bleiben.

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„Durch den massiven Kapazitätsaufbau der Produktion der letzten zwei Jahre stoßen wir an die Grenzen des Raumangebotes am Standort Ulm. Dafür haben wir jetzt eine Lösung gefunden und stellen eine schnelle Kapazitätserweiterung zur Sicherung der Handlungsfähigkeit von Hensoldt sicher“, wird Hensoldt-CFO Christian Ladurner in der Mitteilung zitiert. „Unsere Hauptkunden – allen voran die Bundeswehr – haben einen dringenden Bedarf und unter den gegenwärtigen Strukturen sind wir nicht in der Lage, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Daher ist die Erweiterung unserer Kapazitäten nicht nur notwendig, sondern alternativlos.“

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An seinem Standort in Ulm entwickelt und produziert Hensoldt mit circa 3.000 Mitarbeitern Radare, Systeme der elektronischen Kampfführung und Elektronikkomponenten.
lah